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7 TERMINE, die in der Woche wichtig werden

20.09.2021 | 07:15

FRANKFURT (Dow Jones)--Unsere Auswahl an Ereignissen aus der Finanz- und Wirtschaftswelt, die in der Woche im Fokus stehen werden (Angaben in Ortszeit Deutschland):

 
1. Neue Ära für den DAX: Deutscher Leitindex jetzt mit 40 Werten 

Nach 33 Jahren, in denen der deutsche Leitindex DAX die Kursentwicklung der 30 größten deutschen Aktien abbildete, beginnt am Montag eine neue Ära. Ab sofort umfasst der Index 40 Werte und deckt damit etwas über 80 Prozent des deutschen Aktienmarkts ab, bisher waren es etwa 70 Prozent. Verlierer der Reform ist der MDAX, bisher einer der wenigen liquiden Indizes für mittelgroße Werte in Europa. Er verliert mit Airbus, Brenntag, Hellofresh, Porsche, Puma, Qiagen, Sartorius, Siemens Healthineers, Symrise und Zalando seine 10 größten Titel an den DAX. Die Erweiterung ist Teil einer umfassenderen Reform, geschuldet auch dem Debakel um Wirecard.

>>> Montag, 29, September, 9.00 Uhr

 
2. Zunahme der Steuereinnahmen erwartet 

Für die Steuereinnahmen dürfte es im August angesichts der Rücknahme von Corona-Beschränkungen und einer anziehenden Wirtschaftsentwicklung weiter aufwärts gegangen sein. Genaue Zahlen veröffentlicht das Bundesfinanzministerium in seinem Monatsbericht. Im Juli waren die Steuereinnahmen um 12,5 Prozent gestiegen, im Juni um 12,9 Prozent sowie im Mai noch deutlicher um 19,1 Prozent, und im April waren sie um 31,9 Prozent in die Höhe geschossen. Hintergrund der Zuwächse waren vor allem dramatische Einbrüche in den von der Corona-Krise geprägten Vorjahresmonaten. Die Veränderungsraten fallen allerdings bereits von Monat zu Monat geringer aus. Aufschluss über die Kassenlage wird erst die neue Steuerschätzung im Herbst geben.

>>> Dienstag, 21. September 2021, 0.00 Uhr

3. Fed arbeitet an Tapering im November 

Die Vertreter der US-Notenbank werden bei ihrer Sitzung versuchen, eine Einigung zu erzielen, um im November mit dem Abschmelzen des Kaufprogramms zu beginnen, im Fachjargon auch Tapering genannt. In jüngsten Interviews haben viele Fed-Notenbanker gesagt, dass sie in diesem Jahr damit beginnen könnten, ihre monatlichen Käufe von Staatsanleihen und Hypothekenpapiere im Wert von 120 Milliarden Dollar zu reduzieren. Die Notenbanker müssen sich auch noch über das genaue Tempo einer Reduzierung verständigen. Einige Währungshüter haben sich dafür ausgesprochen, die Käufe von Staatsanleihen und Hypothekenanleihen in regelmäßigen, proportionalen Abständen zu reduzieren, so dass die Fed die Käufe bis Mitte 2022 beenden könnte. Es ist zwar unwahrscheinlich, dass die Tapering-Ankündigung schon bei der anstehenden Sitzung geschieht, aber Fed-Chef Jerome Powell könnte diese Zusammenkunft nutzen, um zu signalisieren, dass der Prozess wahrscheinlich bei der nächsten Sitzung am 2. und 3. November beginnen wird.

>>> Mitwoch, 22. September 2021, 20.00, Pressekonferenz Powell 20.30 Uhr

4. Bank of Japan dürfte BIP-Prognose senken 

Die Bank of Japan (BoJ) wird bei ihrer Ratssitzung ihre Geldpolitik bestätigen, aber vermutlich die Prognose zum Wirtschaftswachstum senken, da die Corona-Infektionen steigen und Japan weiter in einem Ausnahmezustand verharrt. Der Einlagenzins liegt bei minus 0,10 Prozent, die Zielrendite für zehnjährige Staatsanleihen bei 0 Prozent. Im Juli hatte die BoJ für 2021 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 3,8 Prozent prognostiziert, was leicht unter ihrer Prognose vom April von 4,0 Prozent lag. Laut BNP Paribas könnte das Ergebnis der internen Wahlen zum Vorsitzenden der japanischen Regierungspartei wichtige Auswirkungen auf die Politik der BoJ haben. Während die expansive Fiskal- und Geldpolitik wahrscheinlich bis zum Ende der Pandemie fortgesetzt wird, könnte die von einem neuen Premierminister geführte Regierung durchaus in Erwägung ziehen, irgendwann in der Zukunft die gemeinsame Erklärung mit der BoJ zu überarbeiten, in der die Aufgabe der Bank beschrieben wird, eine Inflation von 2 Prozent zu erreichen.

>>> Mittwoch, 22. September 2021, am frühen Morgen

5. Bank of England gerät in schwierige Lage 

Die Inflation in Großbritannien ist deutlich über die Niveaus hinausgeschossen, die der Markt und die Bank of England (BoE) zu Beginn des Jahres erwartet hatten. Im August waren die Verbraucherpreise um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen, die höchste Rate seit fast zehn Jahren. Die BoE peilt eine Inflationsrate von 2 Prozent an. Während die Preise und Löhne steigen, wächst die Wirtschaft schwächer als erwartet. Dieser Anflug von Stagflation bringt die BoE in eine schwierige Lage. Vor dem Hintergrund eines unsicheren Winters mit steigenden Infektionen und sich verschärfenden Versorgungsproblemen muss die BoE möglicherweise ein schnelleres Tempo der geldpolitischen Normalisierung signalisieren, ohne die bereits nervösen Märkte zu verschrecken. Die erste Zinserhöhung könnte bereits im Mai 2022 erfolgen.

>>> Donnerstag, 23. September 2021, 13.00 Uhr

6. Ifo-Geschäftsklimaindex sinkt im September 

Der Optimismus in den deutschen Unternehmen dürfte im September erneut etwas nachgelassen haben. Nicht dass sich die Lage der Wirtschaft verschlechtert hätte - die Erholung von der Corona-Krise ist einfach schon recht weit fortgeschritten und wird zudem von zwei Faktoren gebremst: Der Delta-Variante des Coronavirus und dem Materialmangel in der Industrie. Von Dow Jones Newswires befragte Volkswirte erwarten einen Rückgang des Ifo-Index auf 98,5 (August: 99,4) Punkte, wobei der Index der Geschäftslagebeurteilung auf 101,8 (101,4) Punkte gestiegen sein dürfte, der Index der Geschäftserwartungen aber auf 96,4 (97,5) Punkte gefallen.

>>> Freitag, 24. September 2021, 10.00 Uhr

7. Wer schafft den Sprung ins Kanzleramt? 

Sonntag ist der Tag der Entscheidung für Armin Laschet, Olaf Scholz und Annalena Baerbock. Wer von ihnen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nach 16 Jahren im Amt nachfolgt, entscheiden die Wähler an den Urnen. Dabei ist das Rennen offen wie nie. Glaubt man den Umfragen, dann wird sich die Kanzlerschaft zwischen Unions-Kanzlerkandidat Laschet und SPD-Kandidat Scholz entscheiden, nachdem Laschet im Wahlkampf-Endspurt Boden gutmachte. Die Wahl wird auch eine Richtungsentscheidung für die künftige Klima- und Finanzpolitik. Je nachdem, wer am Ende die Nase vorn hat, bieten sich zahlreiche Koalitionsmöglichkeiten - auch ein bei bisherigen Bundestagswahlen von den Sozialdemokraten ausgeschlossenes Bündnis mit der Linkspartei.

>>> Sonntag, 26. September 2021, 18.00 Ergebnis der ersten Hochrechnung

Mitarbeit: Andreas Plecko, Hans Bentzien, Andreas Kißler,

Kontakt zum Autor: topnews.de@dowjones.com

DJG/hab

(END) Dow Jones Newswires

September 20, 2021 01:15 ET (05:15 GMT)

Im Artikel erwähnte Wertpapiere
%Kurs01.01.
AIRBUS SE -0.87%112.32 Realtime Kurse.26.20%
AUSTRALIAN DOLLAR / BRITISH POUND (AUD/GBP) 0.37%0.54164 verzögerte Kurse.-4.05%
AUSTRALIAN DOLLAR / JAPANESE YEN (AUD/JPY) 0.83%85.45 verzögerte Kurse.6.90%
AUSTRALIAN DOLLAR / US DOLLAR (AUD/USD) 0.85%0.74748 verzögerte Kurse.-3.52%
BRENNTAG SE -0.12%82.28 verzögerte Kurse.30.06%
BRITISH POUND / JAPANESE YEN (GBP/JPY) 0.47%157.719 verzögerte Kurse.11.52%
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CANADIAN DOLLAR / JAPANESE YEN (CAD/JPY) 0.13%92.47 verzögerte Kurse.13.90%
CANADIAN DOLLAR / US DOLLAR (CAD/USD) 0.06%0.8085 verzögerte Kurse.2.87%
DAX 0.27%15515.83 verzögerte Kurse.12.80%
DJ INDUSTRIAL 0.48%35425.88 verzögerte Kurse.15.32%
EURO / BRITISH POUND (EUR/GBP) -0.26%0.84343 verzögerte Kurse.-5.67%
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NEW ZEALAND DOLLAR / JAPANESE YEN (NZD/JPY) 0.93%81.789 verzögerte Kurse.9.26%
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PORSCHE AUTOMOBIL HOLDING SE -0.92%86.4 verzögerte Kurse.54.61%
PUMA SE 0.50%100.7 verzögerte Kurse.8.58%
QIAGEN N.V. 0.37%52.325 verzögerte Kurse.-1.40%
SARTORIUS STEDIM BIOTECH -0.06%471.3 Realtime Kurse.61.95%
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SYMRISE AG 0.00%114.45 verzögerte Kurse.5.58%
US DOLLAR / BRITISH POUND (USD/GBP) -0.44%0.724822 verzögerte Kurse.-0.63%
US DOLLAR / JAPANESE YEN (USD/JPY) 0.02%114.31 verzögerte Kurse.10.79%
ZALANDO SE 0.23%79.72 verzögerte Kurse.-12.65%
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