N-able, Inc. hat seine Anomalieerkennungsfunktionen in Cove Data Protection erweitert, um der Zunahme identitätsbasierter Cyberangriffe auf Backup-Umgebungen entgegenzuwirken. Die neue Funktionalität liefert Echtzeitwarnungen, sobald verdächtige oder unbefugte Änderungen an Backup-Richtlinien erkannt werden – und bietet den Kunden so ein Frühwarnsystem gegen die von Angreifern eingesetzten, auf Zugangsdaten basierenden Taktiken, mit denen sie Backups deaktivieren oder manipulieren, bevor sie Ransomware einsetzen. Identitätsbasierte Angriffe sind zu einem Haupttreiber erfolgreicher Cyberattacken geworden, wobei KI diese Methoden noch überzeugender macht.

Mit gestohlenen oder durch Phishing erlangten Zugangsdaten können Angreifer Zugriff auf Backup-Software erhalten und Backup-Richtlinien schwächen. Der Verizon Data Breach Investigations Report 2025 hat ergeben, dass rund 88% der grundlegenden Webanwendungs-Verletzungen gestohlene Zugangsdaten betrafen, was die weite Verbreitung dieser Taktik verdeutlicht. Einmal eingedrungen, können Angreifer – und manchmal auch gutmeinende Mitarbeitende – Aufbewahrungsrichtlinien ändern, kritische Daten von Backups ausschließen und geschützte Geräte löschen.

Dies sind subtile Änderungen, die wochen- oder sogar monatelang unbemerkt bleiben können, bevor der Angreifer das finale Ransomware-Ereignis auslöst. Um IT-Teams Echtzeiteinblick zu geben, führt die Anomalieerkennung eine entscheidende Schutzschicht durch ereignisbasierte Benachrichtigungen ein, die auf diese Indikatoren für eine Kompromittierung hinweisen. Diese Funktion benachrichtigt Nutzer über mögliche Signale eines Cyberangriffs oder Fehlkonfigurationen, bevor diese eskalieren, sodass Organisationen rechtzeitig Maßnahmen ergreifen können, um ihre Wiederherstellungsfähigkeit zu sichern und die Datenresilienz aufrechtzuerhalten.

Diese neue Funktion baut auf dem Anomalieerkennungs-Feature Honeypots aus dem vergangenen Jahr auf, einem permanent aktiven Verteidigungsmechanismus, der darauf ausgelegt ist, gewaltsame Angriffe auf die Backup-Infrastruktur zu erkennen.