Die Monte dei Paschi di Siena ist nicht an ihre Beteiligung an Generali gebunden, erklärte CEO Luigi Lovaglio. Er fügte jedoch hinzu, dass bisher keine Zeit geblieben sei, Szenarien zu bewerten, die eine Veräußerung rechtfertigen könnten.

In einer Telefonkonferenz mit Analysten nach Bekanntgabe der Quartalszahlen betonte Lovaglio, dass der Anteil an Generali zwar eine nützliche, aber keine essenzielle Beteiligung darstelle. Sie gewährleiste eine diversifizierte Ertragsquelle sowie Flexibilität für potenzielle operative Partnerschaften.

Auf die Frage nach möglichen Ausstiegsszenarien antwortete Lovaglio, dass seine Konzentration auf den Integrationsprozess mit Mediobanca wenig Raum für die Prüfung dieses Dossiers gelassen habe. Infolgedessen köne er derzeit nicht sagen, unter welchen Umständen ein Verkauf der Beteiligung für Mps 'logisch oder vorteilhaft' wäre.

(Übersetzt von der Redaktion Rom, Redaktion Stefano Bernabei)