Monte dei Paschi ist nicht an seine Beteiligung am Versicherer Generali gebunden, erklärte CEO Luigi Lovaglio am Dienstag. Er fügte jedoch hinzu, dass er noch keine Zeit hatte, Szenarien zu prüfen, die eine Veräußerung rechtfertigen könnten.

In einer Analystenkonferenz nach Bekanntgabe der Ergebnisse bezeichnete Lovaglio den Generali-Anteil als nützliche, aber nicht strategisch notwendige Position. Die Beteiligung sorge für diversifizierte Ertragsströme und biete Flexibilität für potenzielle operative Partnerschaften.

Auf die Frage nach möglichen Verkaufsszenarien entgegnete er, dass die Konzentration auf den Integrationsprozess von Mediobanca kaum Spielraum für eine Bewertung dieser Angelegenheit gelassen habe. Infolgedessen könne er derzeit nicht sagen, unter welchen Umständen ein Verkauf der Beteiligung für MPS 'logisch oder profitabel' wäre.