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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

MITTWOCH: In Tokio bleiben die Börsen wegen des Feiertages "Sh?wa Day" geschlossen.

+++++ TAGESTHEMA I +++++

Die Deutsche Börse ist gut in das neue Jahr gestartet. Nettoerlöse und EBITDA zogen im Auftaktquartal kräftig an. Neben strukturellem Wachstum profitierte der Börsenbetreiber von der gestiegenen Volatilität an den Finanzmärkten. Die Hessen stellen weiter einen Anstieg der Nettoerlöse ohne Treasury-Ergebnis auf rund 5,7 Milliarden Euro und ein EBITDA ohne Treasury-Ergebnis auf rund 3,1 Milliarden Euro in Aussicht. Beim Treasury-Ergebnis werden 700 Millionen Euro erwartet.

Nachfolgend die Eckdaten und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):


                                 BERICHTET   PROG  PROG 
1. QUARTAL                      1Q26  ggVj   1Q26  ggVj   1Q25 
Nettoerlöse                    1.638   +9%  1.608   +7%  1.507 
Operative Kosten                 626   +4%    621   +3%    601 
EBITDA                         1.007  +10%    992   +9%    912 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    585  +11%    576  +10%    525 
Ergebnis je Aktie               3,21  +12%   3,16  +10%   2,86 
 

+++++ TAGESTHEMA II +++++

Der Oberste Gerichtshof der USA zeigt sich im Rechtsstreit um den Unkrautvernichter Roundup von Bayer uneins. Er ist empfänglich für die Argumente, dass Bayer nach einem Gesetz in Missouri auf Schadensersatz verklagt werden kann, welches Bayer dazu verpflichtet, Verbraucher vor den Risiken seiner Produkte zu warnen, obwohl das Produkt nach Bundesgesetz nicht falsch gekennzeichnet war, da die Aufsichtsbehörden seine Verwendung als sicher eingestuft hatten. Bayer begrüßte in einer Stellungnahme, dass der Supreme Court die Frage der Einheitlichkeit der Regulierung und des Vorrangs von Bundesrecht sorgfältig prüft. Die US-Regierung und das Unternehmen hätten überzeugend dargelegt, dass Warnhinweise auf Basis des Rechts einzelner Bundesstaaten, die sich von dem durch die US-Umweltbehörde genehmigten Produktlabel unterscheiden, durch Bundesrecht ausgeschlossen seien. Alles andere würde zu einem Flickenteppich an Warnhinweisen führen. Die sichere Versorgung mit bezahlbaren Lebensmitteln hänge in den USA davon ab, dass sich Landwirte und Hersteller auf wissenschaftlich fundierte Bewertungen der Regulierungsbehörden auf Bundesebene verlassen können.

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

AIRBUS (17:45)


                                    PROG    PROG   PROG 
1. QUARTAL                          1Q26    ggVj   Zahl    1Q25 
Umsatz                            12.385   -8,5%    24   13.542 
EBIT bereinigt                       348   -44%     24      624 
EBIT                                 338   -29%     24      473 
Ergebnis nach Steuern/Dritten        282   -64%     24      793 
Ergebnis je Aktie                   0,37   -63%     24     1,01 
Free Cashflow*                    -1.728  +484%     24     -296 
-  *vor Kundenfinanzierungen 
 

Weitere Termine:

07:00 CH/Novartis AG, Ergebnis 1Q

07:20 FR/Air Liquide SA, Ergebnis 1Q

07:30 DE/Mutares SE & Co KGaA, ausführliches Jahresergebnis

08:00 GB/Anglo American plc, Production Report 1Q

08:00 GB/Barclays plc, Ergebnis 1Q

08:00 GB/BP plc, Ergebnis 1Q

12:00 US/Sherwin-Williams Co, Ergebnis 1Q

12:00 US/Spotify Technology SA, Ergebnis 1Q

12:00 US/United Parcel Service Inc (UPS), Ergebnis 1Q

12:30 US/General Motors Co (GM), Ergebnis 1Q

13:00 US/Coca-Cola Co, Ergebnis 1Q

22:00 US/Booking Holdings Inc, Ergebnis 1Q

22:00 US/Starbucks Corp, Ergebnis 2Q

22:05 US/T-Mobile US Inc, Ergebnis 1Q

22:05 US/Visa Inc, Ergebnis 2Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)


Henkel Stämme        2,05 EUR 
Henkel Vorzüge       2,07 EUR 
 

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


-FR 
    12:00 Arbeitslosenquote 1Q 
          PROGNOSE:  k.A. 
          zuvor:     7,9% 
 
-US 
    16:00 Index des Verbrauchervertrauens April 
          PROGNOSE: 89,0 
          zuvor:    91,8 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell: 
                    zuletzt  +/- % 
DAX               24.083,53    0,0 
DAX-Future        24.196,00   -0,1 
XDAX              24.081,05   -0,0 
MDAX              30.362,01    0,0 
TecDAX             3.651,75    0,0 
SDAX              17.670,01    0,0 
Euro-Stoxx-50      5.860,32    0,0 
Stoxx-50           5.040,09    0,0 
Dow-Jones         49.167,79   -0,1 
S&P-500            7.173,91   +0,1 
Nasdaq Composite  24.887,10    0,0 
 
 
Montag: 
INDEX               zuletzt  +/- % 
DAX               24.083,53   -0,2 
DAX-Future        24.210,00   -0,2 
XDAX              24.081,05   -0,0 
MDAX              30.362,01   +0,4 
TecDAX             3.651,75   -0,3 
SDAX              17.670,01   -0,3 
Euro-Stoxx-50      5.860,32   -0,4 
Stoxx-50           5.040,09   -0,3 
Dow-Jones         49.167,79   -0,1 
S&P-500            7.173,91   +0,1 
Nasdaq Composite  24.887,10   +0,2 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Die Vorgaben für Europas Börsen fallen gemischt aus. An der Wall Street bewegten sich die Indizes kaum, in Asien ist die Tendenz uneinheitlich. Im Iran-Krieg soll Teheran regionalen Vermittlern ein neues Angebot unterbreitet haben, das aber auch an den US-Börsen die Kurse kaum bewegt hatte. Anleger fokussierten sich weiterhin auf die Unternehmensgewinne, sagte Michael Rosen, Chief Investment Officer bei Angeles Investments. "Was die Aktienmärkte antreibt, sind Gewinne - Punkt", so Rosen. "Alles andere ist zweitrangig."

Rückblick: Etwas leichter - Abwarten dominierte das Geschehen. Mit steigender Spannung blickten Marktteilnehmer auf die Sitzung der EZB am Donnerstag, zumal europaweit die Zeichen immer mehr auf Stagflation stehen. Wegen der schwachen Wirtschaft, unter anderem in Deutschland seien trotz der sich abzeichnenden höheren Inflation Zinserhöhungen aber kaum zu erwarten. Daneben steht am Mittwoch auch die Zinsentscheidung der US-Notenbank auf dem Kalender. Die Aktie des Sportwettenanbieters Entain zählte mit -5,4 Prozent zu den Schlusslichtern. Nach den Zahlen vergangene Woche sei der Markt verstimmt worden durch einen skeptischen Ausblick des US-Joint-Ventures BetMGM.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Knapp behauptet - Nordex ragten mit einem Plus von 5,7 Prozent heraus nach überzeugenden Erstquartalszahlen. Der Windanlagenhersteller steigerte die Umsätze um 10,6 Prozent, deutlicher als gedacht. Dazu stieg das Ergebnis stärker als erwartet. Im DAX ging es nach einem positiven Kommentar durch Bank of America für Commerzbank um 2,4 Prozent nach oben. Siemens führten den DAX mit +3,6 Prozent an, nachdem sich Bernstein positiv geäußert hatte. Südzucker gaben 0,2 Prozent ab. Zwar verbuchte der Konzern im vergangenen Geschäftsjahr deutliche Rückgänge bei Umsatz und Gewinn, behielt den Ausblick aber bei.

XETRA-NACHBÖRSE

Bayer wurden 2 Prozent niedriger getaxt, nach einer Stellungnahme des Obersten Gerichtshofs der USA zum Unkrautvernichter Roundup (s. Tagesthema II). Deutsche Börse reagierten kaum auf die Ergebnisse für das erste Quartal. Für Qiagen ging es um 2,2 Prozent nach unten. Der Diagnostikspezialist hatte am Abend die Prognose für das Gesamtjahr 2026 nach unten genommen.

USA - AKTIEN

Wenig verändert - Leicht stützend wirkte die Hoffnung auf eine Wiederaufnahme der diplomatischen Bemühungen um eine Lösung im Iran-Krieg. Jedoch hielten sich die Investoren im Vorfeld der Sitzung der US-Notenbank am Mittwoch und den im Wochenverlauf anstehenden Quartalsergebnissen wichtiger US-Unternehmen zurück. Unter anderem werden Alphabet, Apple, Microsoft, Amazon und Meta Platforms einen Blick in die Bücher gewähren. Qualcomm gewannen 1,0 Prozent, im frühen Geschäft hatten sie noch knapp 5 Prozent im Plus gelegen. Laut Technologie-Analyst Ming-Chi Quo arbeitet OpenAI mit dem Chiphersteller zusammen, um Prozessoren für ein Smartphone zu entwickeln. Intel stiegen um weitere 3,0 Prozent und setzten damit die Rally fort, als der Kurs im Fahrwasser starker Geschäftszahlen des Chipherstellers um knapp 24 Prozent haussiert hatte. Verizon legten um 1,5 Prozent zu. Der Mobilfunkanbieter verzeichnete solide Ergebnisse für das erste Quartal und hob seine Prognose an.

USA - ANLEIHEN

Die weiter anziehenden Ölpreise schürten Inflationssorgen, was Zinssenkungen unwahrscheinlicher erscheinen lässt bzw. eher auf Zinserhöhungen hindeutet. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen legte um 3,0 Basispunkte zu auf 4,34 Prozent.

+++++ DEVISENMARKT +++++


               zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag  Mo, 19:56 
EUR/USD         1,1711   -0,1   -0,0009          1,1720     1,1723 
EUR/JPY         186,28   -0,3   -0,5400        186,8200   186,8600 
EUR/CHF         0,9218   +0,1    0,0012          0,9206     0,9209 
EUR/GBP         0,8656   -0,0   -0,0003          0,8659     0,8657 
USD/JPY         159,08   -0,2   -0,3400        159,4200   159,3600 
GBP/USD         1,3527   -0,0   -0,0003          1,3530     1,3538 
USD/CNY         6,8296   +0,1    0,0068          6,8228     6,8228 
USD/CNH         6,8308   +0,1    0,0056          6,8252     6,8261 
AUS/USD         0,7178   -0,1   -0,0006          0,7184     0,7189 
Bitcoin/USD  77.041,65   +0,1     68,12       76.973,53  76.767,74 
 

Der Dollar bewegte sich kaum, der Dollarindex gab um 0,1 Prozent nach.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE


          zuletzt  +/- %  +/- abs.  Schluss Vortag 
Gold     4.647,69   -0,7    -34,16        4.681,85 
Silber      73,66   -2,4     -1,84           75,50 
Platin   1.968,17   -0,7    -14,28        1.982,45 
 

Der Goldpreis konnte zwischenzeitliche leichte Gewinne nicht behaupten. Die Feinunze verbilligte sich um 0,6 Prozent auf 4.680 Dollar.

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

April 28, 2026 01:38 ET (05:38 GMT)