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+++++ FEIERTAGSHINWEIS +++++

DIENSTAG: An den Börsen in Japan und China wird wegen Feiertagen nicht gehandelt. Auch in Südkorea ruht am Dienstag das Geschäft.

+++++ TAGESTHEMA +++++

Rheinmetall ist im ersten Quartal langsamer gewachsen als im außergewöhnlich starken Vorjahreszeitraum. Der Umsatz blieb ebenso wie der operative Gewinn hinter den Erwartungen zurück. Die Marge erfüllte jedoch die Prognosen des Marktes. Der DAX-Konzern bestätigte seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Er rechnet mit einer deutlichen Beschleunigung des Wachstums im zweiten Quartal, dank Auslieferungen im Segment Waffe und Munition. Der Auftragsbestand kletterte um 31 Prozent auf rund 73 Milliarden Euro. Für das laufende Jahr stellt Rheinmetall weiterhin ein Umsatzwachstum von 40 bis 45 Prozent auf 14,0 Milliarden bis 14,5 Milliarden Euro und eine operative Marge von 19 Prozent nach 18,5 Prozent im Vorjahr in Aussicht. Die vollständigen Zahlen für das erste Quartal wird Rheinmetall am Donnerstag vorlegen. Für das erste Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent, Bilanzierung nach IFRS):


.                                   VORAB 
.                              BEKANNTGABE   PROG  PROG 
1. QUARTAL                      1Q26  ggVj   1Q26  ggVj   1Q25 
Umsatz                         1.938 +7,7%  2.270  +26%  1.800 
Operatives Ergebnis              224  +17%    262  +37%    191 
Operative Ergebnismarge         11,6    --   11,6    --   10,5 
Ergebnis nach Steuern/Dritten   k.A.    --    122  +45%     84 
Ergebnis je Aktie               k.A.    --   2,70  +52%   1,78 
 

+++++ AUSBLICK UNTERNEHMEN +++++

HUGO BOSS (7:30 Uhr)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):


.                               PROG  PROG  PROG 
1. QUARTAL 2026                 1Q26  ggVj  Zahl   1Q25 
Umsatz                           887  -11%    11    999 
EBIT                              30  -51%    11     61 
EBIT-Marge                       3,4    --    11    6,1 
Ergebnis vor Steuern              21  -60%     9     52 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     14  -60%     8     35 
Ergebnis je Aktie               0,20  -61%    10   0,51 
 

SCHAEFFLER (8:00 Uhr)

Nachfolgend die Konsensschätzungen für das erste Quartal (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro, Marge in Prozent):


                               PROG  PROG  PROG 
1. QUARTAL                     1Q26  ggVj  Zahl    1Q25 
Umsatz                        5.813   -2%     3   5.924 
EBIT bereinigt                  272   -1%     3     276 
EBIT-Marge bereinigt            4,7    --    --     4,7 
Ergebnis nach Steuern/Dritten    46  -44%     2      83 
Ergebnis je Vorzugsaktie       0,05  -44%     2    0,09 
Free Cashflow vor M&A           k.A.   --    --    -155 
 

Weitere Termine:

07:00 BE/Anheuser-Busch Inbev SA, Ergebnis 1Q

07:00 IT/Unicredit SpA, Ergebnis 1Q

07:00 DE/Springer Nature AG & Co KGaA, Ergebnis 1Q (14:00 Analystenkonferenz)

07:10 DE/Norma Group SE, Ergebnis 1Q

07:30 AT/Raiffeisen Bank International AG (RBI), Ergebnis 1Q

07:30 DE/Hugo Boss AG, Ergebnis 1Q (09:00 PK; 11:00 Analystenkonferenz)

08:00 DE/Schaeffler AG, Ergebnis 1Q (10:00 Earnings-Call)

08:00 DE/Secunet Security Networks AG, Ergebnis 1Q

09:00 DE/Audi AG, Ergebnis 1Q

09:00 DE/KSB SE & Co. KGaA, Ergebnis 1Q

10:00 DE/DHL Group (ehemals Deutsche Post), HV

10:00 DE/Nordex SE, HV

10:00 DE/SAP SE, HV

10:00 DE/Alzchem Group AG, HV

12:45 US/Pfizer Inc, Ergebnis 1Q

12:45 DE/Biontech SE, Ergebnis 1Q (14:00 Analysten- und Pressekonferenz)

13:15 US/Paypal Holdings Inc, Ergebnis 1Q

14:00 NL/Ferrari NV, Ergebnis 1Q

17:45 FR/Axa SA, Ergebnis 1Q

22:00 CH/Logitech International SA, Jahresergebnis

22:15 US/Advanced Micro Devices Inc, Ergebnis 1Q

DIVIDENDENABSCHLAG

(bei deutschen Aktien und Aktien aus dem Stoxx- bzw. Euro-Stoxx-50-Index)


EssilorLuxottica         4,00 EUR 
Sanofi                   4,12 EUR 
 

+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++


- US 
    14:30 Handelsbilanz März 
          PROGNOSE:  -60,90 Mrd USD 
          zuvor:     -57,35 Mrd USD 
 
    15:45 Einkaufsmanagerindex/PMI Service (2. Veröffentlichung) April 
          PROGNOSE:   51,3 
          1. Veröff.: 51,3 
          zuvor:      49,8 
 
    16:00 ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe April 
          PROGNOSE:  54,0 Punkte 
          zuvor:     54,0 Punkte 
 
    16:00 Neubauverkäufe Februar und März 
          PROGNOSE:  + 7,5% gg Vm (Februar) 
          zuvor:     -17,6% gg Vm (Januar) 
 
    16:00 Job Openings & Labor Turnover Survey (Jolts) März 
 

+++++ ÜBERSICHT FUTURES / INDIZES +++++


Aktuell: 
Index                       zuletzt  +/- % 
DAX Futures               24.035,00   -0,4 
E-Mini-Future S&P-500      7.240,75   +0,2 
E-Mini-Future Nasdaq-100  27.840,25   +0,2 
Topix (Tokio)              FEIERTAG 
Hang-Seng (Hongk.)        25.764,65   -1,3 
Shanghai-Comp.             FEIERTAG 
 
Montag: 
INDEX               zuletzt  +/- % 
DAX               23.991,27   -1,2 
XDAX              23.910,35   -0,3 
Euro-Stoxx-50      5.763,61   -2,0 
Dow-Jones         48.941,90   -1,1 
S&P-500            7.200,75   -0,4 
Nasdaq Composite  25.067,80   -0,2 
 

+++++ FINANZMÄRKTE +++++

EUROPA

Ausblick: Mit einem vorsichtigen Geschäft an Europas Börsen rechnen Händler am Dienstag. Nach dem Kursrutsch vom Vortag stabilisieren sich die Terminkontrakte, der DAX-Futures notiert über der 24.000er-Marke. Die Sorgen über die Entwicklung in Nahost dürften am Morgen aber zunächst von einer Zahlenflut der Berichtssaison verdrängt werden. "Ein erneutes Aufflammen im Persischen Golf hat das Vertrauen in die vier Wochen alte Waffenruhe zwischen den USA und Iran erschüttert", kommentieren die Analysten der Commerzbank. Der Markt dürfte weiter bei seiner Risikoaversion bleiben. Es sei wichtig, das Risiko einer längeren größeren Störung der globalen Energiemärkte zu beobachten, vor allem, da die Märkte in den vergangenen Wochen stark gestiegen seien, sagt James McCann, Senior Economist Investment Strategy bei Edward Jones. Allerdings sprangen die 30-jährigen US-Anleihen wieder über die 5-Prozent-Marke und deuten auf einen dynamischen Ausbruch nach oben hin. Auch in Europa droht dieses Szenario: Die EZB könnte auf ihrer Sitzung im nächsten Monat die Zinsen anheben, sollte die Inflation im Euroraum aufgrund des Iran-Kriegs weiter steigen, sagte Bundesbank-Chef Nagel am Montag.

Rückblick: Hauptthema war einmal mehr die Geopolitik. US-Präsident Donald Trump hatte am Wochenende angekündigt, gestrandete Schiffe durch die Straße von Hormus zu geleiten, ohne Details zu nennen. Der Iran hatte daraufhin angekündigt, dass eine Durchfahrt ohne offizielle Genehmigung nicht möglich sei, und jede Missachtung eine entschlossene Reaktion der Streitkräfte nach sich ziehen würde. Später hieß es dann laut iranischen Medien, ein Schiff der US-Marine sei mit zwei Raketen getroffen worden, nachdem es Warnungen ignoriert habe. Das Schiff sei darauf gezwungen gewesen, umzukehren. Der Ölpreis reagierte mit einem Satz nach oben. Keinen Impuls setzten revidierte Einkaufsmanagerindizes von S&P Global. Unicredit hat für die geplante Aufstockung ihrer Commerzbank-Anteile die Zustimmung ihrer Aktionäre erhalten. Die Italiener hatten Mitte März angekündigt, ein Übernahmeangebot für die Commerzbank in Form von Aktien zu unterbreiten, um ihren Anteil zunächst auf über 30 Prozent aufzustocken. Unicredit-Chef Andrea Orcel strebt aber letzten Endes eine Übernahme der Commerzbank an. Die wiederum pocht auf ihre Eigenständigkeit. Unicredit gaben 2,4 Prozent nach, Commerzbank fielen um 3,4 Prozent zurück.

DAX/MDAX/SDAX/TECDAX

Schwach - Die Aktie der Deutschen Post brach um 7,3 Prozent ein. Amazon wird anderen Unternehmen künftig Zugang zu Lieferketten und eigenen Logistikstrukturen gewähren. Autotitel standen unter Druck nach der Ankündigung von US-Präsident Trump, nun 25 statt 15 Prozent auf Importe von Autos aus der EU erheben zu wollen. Er verwies auf ein im vergangenen Jahr unterzeichnetes Handelsabkommen, das innerhalb der EU weiter noch nicht gesetzlich verankert sei. Der Markt reagierte dennoch nicht übermäßig, weil erfahrungsgemäß damit das letzte Wort noch nicht gesprochen sein dürfte. Auch hat der Oberste Gerichtshof die Zollpolitik der US-Regierung für rechtswidrig erklärt. Im DAX fielen VW, Mercedes-Benz und BMW um bis zu 3,4 Prozent. Wegen des Dividendenabschlags ging es für BASF, Continental und RWE jeweils deutlicher nach unten. Stützend auf den DAX wirkten dagegen Gewinne bei den Schwergewichten Rheinmetall (+2,4%) und SAP (+1,8%). Bei Rheinmetall trieb eine Hochstufung durch Santander, bei SAP sprachen Marktteilnehmer von einer Bodenbildung. Thyssenkrupp gaben um 1,8 Prozent nach. Der Industriekonzern und Jindal Steel International haben ihre Gespräche über eine Beteiligung des indischen Unternehmens an Thyssenkrupp Steel Europe vorerst auf Eis gelegt und Thyssen will seine Stahlsparte erst einmal behalten. Man sehe "große Fortschritte" bei der Neuausrichtung des Stahlsegments.

XETRA-NACHBÖRSE

Von einem insgesamt sehr lebhaften nachbörslichen Handel berichtete am Montag ein Händler von Lang & Schwarz. Die Rheinmetall-Aktie reagierte leicht negativ auf Zahlen für das erste Quartal. Die Aktie wurde bei recht geringen Umsätzen 1,6 Prozent tiefer getaxt.

USA - AKTIEN

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

May 05, 2026 01:30 ET (05:30 GMT)