Siemens will sein Wachstum nach dem Ausstieg aus der Medizintechnik beschleunigen und das Digitalgeschäft insgesamt verdoppeln. "Mit unserem One Tech Company Programm treten wir in die nächste Wachstumsphase ein und erhöhen unsere mittelfristige Ambition für das Umsatzwachstum auf eine Bandbreite von 6 bis 9 Prozent", sagte Vorstandschef Roland Busch. Bislang lag das mittelfristige Wachstumsziel inklusive der Tochter Healthineers zwischen 5 und 7 Prozent. Busch kündigte an, den Umsatz im Digitalgeschäft mit einem jährlichen Wachstum von 15 Prozent in den nächsten fünf Jahren zu verdoppeln, die Position des Unternehmens in Wachstumsregionen auszubauen und die KI-Angebote mit Investitionen von 1 Milliarde Euro in den nächsten drei Jahren zu skalieren. Regionale Schlüsselmärkte sind die USA, China und Indien. Unverändert gelten soll das Ziel eines hohen einstelligen Wachstums beim Ergebnis je Aktie aus Effekten der Kaufpreisallokation. Das abgeschlossene Geschäftsjahr bezeichnete Siemens als Rekordjahr.
SIEMENS
hat die Nachfolge für den langjährigen Finanzvorstand Ralf Thomas geregelt. Nachfolgerin soll Veronika Bienert werden, die im Konzernvorstand derzeit für Siemens Financial Services, Siemens Real Estate und Global Business Services verantwortlich ist. Thomas soll auch nach seinem Ausscheiden den Aufsichtsrat bei der Medizintechniktochter Healthineers führen. Zudem verlängerte Siemens die Vorstandsverträge von Veronika Bienert und Peter Körte.
AAREAL BANK
hat in den ersten neun Monaten dank guter Geschäftsentwicklung die Gewinne gesteigert und dabei auch von der Senkung der Kosten und der Risikovorsorge sowie dem Neugeschäft in der Immobilienfinanzierung profitiert. Die Prognose für das Gesamtjahr bestätigte das Institut. Das um Einmalkosten bereinigte Betriebsergebnis stieg im Vorjahresvergleich um 15 Prozent auf 306 Millionen Euro. Auf das dritte Quartal entfielen 83 (81) Millionen Euro. Einschließlich Einmalkosten betrug das Betriebsergebnis 281 Millionen Euro nach 261 Millionen, davon 73 (80) Millionen Euro im dritten Quartal. Die Gesamtrisikovorsorge sank um 34 Prozent auf 190 Millionen Euro, davon entfielen 74 (112) Millionen Euro auf das dritte Quartal. Der Nettogewinn stieg um 7 Prozent auf 173 Millionen Euro.
BILFINGER
Nachfolgend die Drittquartalszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
3. QUARTAL 3Q25 ggVj 3Q25 ggVj 3Q24
Umsatz 1.384 +8% 1.350 +5% 1.284
EBITA 81 +7% 78 +2% 76
EBITA-Marge 5,8 -- 5,8 -- 6,0
Konzernergebnis 55 +1% -- -- 55
Ergebnis je Aktie 1,47 +1% -- -- 1,45
Freier Cashflow 71 +29% -- -- 55
Blifinger hat die Umsatz- und Margenprognose am oberen und am unteren Ende der Spannen eingegrenzt und den Ausblick für den Cashflow angehoben. Bilfinger plant nun mit einem Umsatz von 5,3 bis 5,5 Milliarden Euro nach 5,04 Milliarden im Vorjahr und einer EBITA-Marge von 5,4 bis 5,6 Prozent nach 5,2 Prozent im Vorjahr. Die Spannen hatten zuvor auf 5,1 bis 5,7 Milliarden bzw. 5,2 bis 5,8 Prozent Marge gelautet. Den freien Cashflow sieht Bilfinger nun bei 300 bis 360 statt zwischen 210 bis 270 Millionen Euro. In den ersten neun Monaten stieg er auf 233 von 105 Millionen Euro.
SMA SOLAR
ist im dritten Quartal trotz deutlich höherer Umsätze tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Die im September reduzierte Jahresprognose bekräftigte das Unternehmen aber. Der Umsatz kletterte auf 450,0 (Vorjahr: 300,4) Millionen Euro. Das Minus beim EBIT weitete sich auf 104,2 (10,2) Millionen Euro aus. Unter dem Strich lag der Fehlbetrag bei 102,1 (9,4) Millionen Euro. Für das Gesamtjahr rechnet das Unternehmen weiter mit einem Umsatz von 1,450 Milliarden und einem EBITDA von minus 80 bis minus 30 Millionen Euro.
TALANX
Nachfolgend die Neunmonatszahlen und Konsensschätzungen (in Millionen Euro, Ergebnis je Aktie in Euro):
BERICHTET PROG PROG
9 Monate 9M25 ggVj 9M25 ggVj 9M24
Versicherungsumsatz 36.027 +0% 36.841 +2% 36.000
EBIT 4.096 +11% 4.122 +12% 3.677
Ergebnis nach Steuern/Dritten 1.964 +23% 1.928 +21% 1.592
Ergebnis je Aktie 7,61 +23% 7,47 +21% 6,17
TALANX
steigert seinen Gewinn schneller als geplant. Wie der Versicherungskonzern mitteilte, erwartet er für 2026 nun ein Konzernergebnis von rund 2,7 statt wie ursprünglich prognostiziert, den 2024 erzielten Nettogewinn bis 2027 um 30 Prozent auf etwa 2,57 Milliarden Euro zu steigern. Dieses Ziel werde voraussichtlich bereits ein Jahr früher als geplant erreicht und sogar übertroffen.
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November 13, 2025 01:35 ET (06:35 GMT)



















