+++++ DEVISENMARKT +++++


Devisen                   zuletzt        +/- %  0:00 Vortag  Mi, 17:14 Uhr   % YTD 
EUR/USD                    1,1862        -0,1%       1,1875         1,1858   +1,2% 
EUR/JPY                    181,67        -0,1%       181,86         181,99   -0,3% 
EUR/CHF                    0,9152        -0,1%       0,9160         0,9160   -1,9% 
EUR/GBP                    0,8710        -0,1%       0,8715         0,8694   -0,0% 
USD/JPY                    153,15        +0,0%       153,14         153,47   -1,5% 
GBP/USD                    1,3619        -0,1%       1,3627         1,3639   +1,3% 
USD/CNY                    6,9365        -0,1%       6,9414         6,9428   -1,2% 
USD/CNH                    6,8998        -0,1%       6,9062         6,9146   -0,9% 
AUS/USD                    0,7122        -0,1%       0,7127         0,7111   +6,0% 
Bitcoin/USD             66.966,20        -0,6%    67.402,40      67.086,90  -22,4% 
 

Der Dollar gab seine zwischenzeitlichen Aufschläge nach den US-Arbeitsmarktdaten weitgehend wieder ab. Der Dollar-Index notierte zuletzt nur noch 0,1 Prozent im Plus. Die Daten verstärkten zwar die Erwartungen an eine Zinssenkungspause der Fed, konnten den Dollar allerdings nicht stützen, wie es hieß.

Der Dollar legt am Morgen weiter zu - der Dollar-Index um 0,1 Prozent. Die OCBC-Analysten bringen dies doch mit den unerwartet starken US-Arbeitsmarktdaten in Verbindung. Denn ein sich stabilisierender US-Arbeitsmarkt gebe der Fed Spielraum, bei Zinssenkungen "geduldig" zu bleiben. Obwohl dies eine ausgeprägtere Dollarschwäche begrenzen dürfte, bedeuteten strukturelle Belastungsfaktoren wie breitere US-politische Risiken, dass der Dollar wahrscheinlich immer noch zusätzliche positive Überraschungen bei den kommenden Daten benötigen werde, um eine Erholung aufrechtzuerhalten.

+++++ ROHSTOFFE +++++

METALLE


METALLE                   zuletzt       Vortag        +/- %        +/- USD   % YTD 
Gold                     5.071,13     5.083,70        -0,2%         -12,57  +16,2% 
Silber                      83,96        84,37        -0,5%          -0,41  +13,9% 
Platin                   1.791,24     1.805,03        -0,8%         -13,79   +0,1% 
Kupfer                       5,97         5,97        +0,1%           0,00   +4,0% 
YTD bezogen auf Schlussstand des Vortags 
(Angaben ohne Gewähr) 
 

Der Goldpreis gab nach den US-Arbeitsmarktdaten einen Teil seiner Gewinne wieder ab. "Die Lage am Arbeitsmarkt sieht viel besser aus, als selbst unsere optimistischen Einschätzungen der Wirtschaft uns hatten glauben lassen", sagte Analyst Stephen Brown von Capital Economics. "Das wiederum bedeutet, dass die Hürde für eine weitere Zinssenkung in diesem Jahr höher liegt, als wir erwartet hatten." Das zinslose Edelmetall profitiert typischerweise von einem Umfeld niedrigerer Zinsen. Die Feinunze verteuerte sich um 1,3 Prozent.

ÖL


ROHÖL                     zuletzt  VT-Settlem.        +/- %        +/- USD   % YTD 
WTI/Nymex                   64,53        64,46        +0,1%           0,07  +11,5% 
Brent/ICE                   69,47        69,40        +0,1%           0,07  +13,2% 
 

Die Ölpreise legten um bis zu 1,5 Prozent zu. Die guten Konjunkturdaten sprachen für eine hohe Nachfrage. Etwas gebremst wurden die Aufschläge durch einen unerwarteten US-Rohöllagerbestandsaufbau in der vergangenen Woche.

+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR +++++

US-ZOLLPOLITIK

Das von den Republikanern geführte US-Repräsentantenhaus hat eine Resolution verabschiedet, die darauf abzielt, die Zölle von US-Präsident Donald Trump gegenüber Kanada rückgängig zu machen. Der Kongress wird aber mit ziemlicher Sicherheit nicht über die erforderlichen Stimmen verfügen, um ein Veto des Präsidenten aufzuheben.

US-GELDPOLITIK

Stephen Miran, Gouverneur der Federal Reserve, sieht ungeachtet der besser als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktdaten für Januar weiterhin Argumente für Zinssenkungen.

DEUTSCHE BÖRSE

Für das vierte Quartal wurden folgende Eckdaten bekannt gegeben (Angaben in Millionen Euro, Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Bilanzierung nach IFRS):


                                  BERICHTET   PROG   PROG 
4. QUARTAL 2025                  4Q25  ggVj   4Q25   ggVj   4Q24 
Nettoerloese                    1.573   +2%  1.571    +1%  1.548 
Operative Kosten                  709   +1%    708    +1%    700 
EBITDA                            867   -0%    869  -0,2%    870 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     488   -4%    488    -4%    507 
Ergebnis je Aktie                2,68   -3%   2,66    -4%   2,76 
Dividende je Aktie (Gesamtjahr)  4,20   +5%   4,22    +5%   4,00 
 

Die Deutsche Börse kauft die verbleibende Minderheitsbeteiligung von 20 Prozent an ISS Stoxx von dem Investor General Atlantic zu einem Gesamtkaufpreis von 1,1 Milliarden Euro. Damit wird ISS Stoxx eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Deutschen Börse.

FRAPORT

Der Flughafenbetreiber hat im Januar einen weiteren Anstieg der Passagierzahlen an seinen Flughäfen verzeichnet. Über den Flughafen Frankfurt flogen im vergangenen Monat 4,1 Millionen Reisende, das entsprach einem Plus von 4,9 Prozent gegenüber dem Januar des Vorjahres. Konzernweit stiegen die Fluggastzahlen an den von Fraport verwalteten Flughäfen um 7,1 Prozent auf rund 9,6 Millionen. Das Frachtaufkommen in Frankfurt stieg im Januar um 1,2 Prozent auf 150.044 Tonnen. Die Zahl der Flugbewegungen am Rhein-Main-Drehkreuz lag mit 31.284 Starts und Landungen mit 1,1 Prozent im Plus.

MERCEDES-BENZ


                                               BERICHTET    PROG   PROG 
4. QUARTAL 2025                               4Q25  ggVj    4Q25   ggVj    4Q24 
Umsatz                                      33.690  -12%  35.256    -8%  38.450 
EBIT                                         1.508  -53%   1.757   -45%   3.182 
EBIT bereinigt                               1.602  -55%   2.269   -36%   3.529 
Ergebnis nach Steuern/Dritten                1.375  -45%   1.205   -51%   2.484 
Ergebnis je Aktie unverwässert                1,43  -44%    1,24   -52%    2,57 
 
AUSBLICK 2026 - das Unternehmen erwartet: 
Mercedes-Benz Group: 
- Umsatz:  auf Vorjahresniveau (Gj 2025: 132.214 Mrd Euro) 
- EBIT: deutlich über dem Vorjahresniveau (Gj 2025: 5.820 Mrd Euro) 
- Free Cashflow des Industriegeschäfts: leicht 
unter dem Niveau von 2025 (Gj 2025: 5.414 Mrd Euro) 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Rendite in Prozent;

SIEMENS

Die designierte Siemens-Finanzvorständin Veronika Bienert wird ihr Amt zum 1. April antreten. Das gab der DAX-Konzern im Anschluss an eine Sitzung des Aufsichtsrats bekannt. Veronika Bienert war bereits im November vergangenen Jahres zur Nachfolgerin von Ralf Thomas gekürt worden, der genaue Zeitpunkt ihres Amtsantritts stand damals allerdings noch nicht fest.

THYSSENKRUPP


                                   BERICHTET     PROG  PROG 
1. QUARTAL                     1Q25/26  ggVj  1Q25/26  ggVj  1Q24/25 
Umsatz                           7.186   -8%    7.767   -1%    7.831 
EBIT bereinigt                     211  +10%      198   +4%      191 
EBIT-Marge bereinigt               2,9    --      2,5    --      2,4 
Ergebnis nach Steuern/Dritten     -353    --      -29    --      -51 
Ergebnis je  Aktie               -0,57    --    -0,05    --    -0,08 
Free Cashflow vor M&A           -1.500    --     -987    --      -21 
 
AUSBLICK 2025/26 - das Unternehmen erwartet weiterhin: 
- EBIT bereinigt:  zwischen 500 und 900 Mio Euro 
- Jahresüberschuss: zwischen -400 und -800 Mio Euro 
- Free Cashflow vor M&A: zwischen -300 und -600 Mio Euro 
 

- alle Angaben in den Tabellen in Millionen Euro, Ausnahme Ergebnis und Dividende je Aktie in Euro, Marge in Prozent;

ESSILORLUXOTTICA

hat eine neue Prognose für das mittelfristige Wachstum vorgelegt. Zum Abschluss des Jahres 2025 sorgte die Kooperation bei KI-Brillen mit dem Tech-Konzern Meta für einen Umsatzschub, belastete aber die Profitabilität. Der Brillenkonzern teilte mit, dass er in den nächsten fünf Jahren ein "solides Wachstum" seines Umsatzes zu konstanten Wechselkursen und ein weitgehend damit einhergehendes Wachstum seines bereinigten Betriebsergebnisses anstrebe. Dies ist eine weniger spezifische Prognose als die bisherigen Ziele. Zuvor hatte der Konzern ein Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich bis Ende dieses Jahres sowie eine bereinigte operative Marge von 19 bis 20 Prozent bis zum Ende dieses Zeitraums in Aussicht gestellt.

MICHELIN

hat für 2025 einen Gewinnrückgang verbucht, da der Umsatz durch geringere Absatzmengen und einen stärkeren Euro belastet wurde. Der Autozulieferer teilte mit, dass der Nettogewinn für das Jahr auf 1,66 Milliarden Euro (1,97 Milliarden US-Dollar) von 1,89 Milliarden Euro im Vorjahr gefallen sei. Der Umsatz sei von 27,19 Milliarden Euro auf 25,99 Milliarden Euro gesunken. Die Ergebnisse entsprachen damit in etwa den Analystenprognosen.

STELLANTIS

hat in den USA eine Warnung für Fahrzeuge mit defekten Airbags herausgegeben. Diese Warnung gilt für Fahrzeuge der Marken Chrysler, Dodge, Jeep und Ram mit nicht reparierten Takata-Airbags, wie die US-Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA mitteilte. Davon betroffen sind in den USA etwa 225.000 Fahrzeuge.


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HINWEIS: Dieses Briefing kann Meldungselemente enthalten, die mit Künstlicher Intelligenz automatisch aus der ursprünglich englischen Version ins Deutsche übersetzt wurden. Die englischsprachige Version sollte als die maßgebliche Fassung betrachtet werden.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

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February 12, 2026 01:31 ET (06:31 GMT)