China hat seine wichtigsten Kreditzinssätze unverändert gelassen. Das unerwartet gute Wirtschaftswachstum im ersten Quartal hat dem Land ausreichend Spielraum verschafft, auf eine aggressive Lockerung zu verzichten. Der einjährige Loan Prime Rate blieb laut Angaben der chinesischen Zentralbank vom Montag bei 3,0 Prozent, der fünfjährige Satz bei 3,5 Prozent. Beide Zinssätze verharren seit Mai letzten Jahres auf diesem Niveau. Die Märkte hatten für diesen Monat weitgehend damit gerechnet, dass die Zinssätze unverändert bleiben würden.

BONITÄT UKRAINE

Scope stuft Ukraine auf CCC (SD) hoch - Ausblick stabil

BAYER

Für die Rechtsstreitigkeiten in den USA im Zuge der Monsanto-Übernahme hat der Konzern bisher 24 Milliarden Euro aufgewendet. Das ergibt sich aus Berechnungen des Handelsblatts aus den Bilanzen seit dem Kauf des US-Konzerns 2018. In die Summe sind Kosten für Gerichtsprozesse, Schadenersatzzahlungen sowie außergerichtliche Vergleiche mit Klägern eingerechnet. Der überwiegende Teil entfällt auf die Beilegung der Klagen um den Unkrautvernichter Glyphosat. Bayer will die noch anhängenden 67.000 Klagen sowie alle zukünftigen über einen weiteren außergerichtlichen Vergleich beilegen, der im Februar vorgestellt wurde. In der Gesamtsumme sind zudem Kosten für den Rechtsstreit um die Monsanto-Produkte PCB und Dicamba enthalten. Am Ende dürfte es der zweitteuerste Rechtsstreit eines deutschen Unternehmens in den USA nach dem VW-Dieselskandal werden. (Handelsblatt)

WACKER CHEMIE

rechnet für das erste Quartal vor allem wegen vorgezogener Kundenbestellungen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten mit einem besseren operativen Ergebnis und Umsatz als erwartet. Wacker erwartet nun ein EBITDA von etwa 173 Millionen Euro bei einem Umsatz von etwa 1,41 Milliarden Euro. Analysten hatten im Konsens von Vara Research mit einem EBITDA von 146 Millionen Euro gerechnet. Zuvor hatte der Konzern im März für das erste Jahresviertel einen Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahresquartal auf rund 1,35 Milliarden Euro und ein EBITDA zwischen 140 bis 160 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Wie Wacker Chemie weiter mitteilte, bleibt wegen der bestehenden Unsicherheiten und des volatilen Auftragseingangs die EBITDA-Prognose für das Jahr unverändert in der Spanne von 550 bis 700 Millionen Euro. Beim Jahresumsatz rechnet Wacker Chemie nun mit einem Wachstum im hohen einstelligen Prozentbereich statt einem niedrigen einstelligen Prozentbereich.

HIPP

In einem Gläschen mit Babynahrung in Österreich ist Rattengift entdeckt worden. Die österreichische Gesundheitsagentur Ages äußerte die Vermutung, dass es sich um einen Erpressungsversuch gegen den deutschen Hersteller Hipp handeln könnte. Das Unternehmen hatte am Freitagabend in Österreich sein gesamtes Sortiment an Babygläschen bei der Supermarktkette Spar wegen Gesundheitsrisiken zurückgerufen. Für Deutschland gab Hipp hingegen Entwarnung. Das manipulierte Gläschen war von einem Kunden gemeldet worden, ein Verzehr hat nicht stattgefunden. (FAZ)


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April 20, 2026 01:50 ET (05:50 GMT)