Der Bergbaukonzern Aclara Resources plant Investitionen in Höhe von rund 1,3 Milliarden US-Dollar in Seltene-Erden-Minen in Südamerika sowie in Verarbeitungsanlagen in den USA. Das gab Jose Augusto Palma, Executive Vice President des Unternehmens, am Dienstag bekannt.
Der jüngste Investitionsplan des an der Börse in Toronto notierten Unternehmens sieht laut Palma Ausgaben von 150 bis 170 Millionen US-Dollar für eine Mine in Chile vor. Für eine Mine in Brasilien sind 600 Millionen US-Dollar vorgesehen. Hinzu kommen 300 bis 400 Millionen US-Dollar für eine Separationsanlage sowie 400 Millionen US-Dollar für eine Metallisierungsanlage.
Am Rande einer Branchenkonferenz erklärte Palma, dass sowohl das brasilianische als auch das chilenische Projekt die Machbarkeitsphase bis Mitte 2026 abschließen sollen. Damit wären sie auf Kurs, noch im selben Jahr mit dem Bau zu beginnen, um das Ziel zu erreichen, den Betrieb bis 2028 aufzunehmen.
Bereits Anfang dieses Monats hatte Aclara mitgeteilt, dass die U.S. International Development Finance Corporation bis zu 5 Millionen US-Dollar für die Finanzierung einer Machbarkeitsstudie für das Projekt in Brasilien bereitstellen wird.
Seltene Erden werden unter anderem für die Herstellung von Magneten verwendet, die in zahlreichen Anwendungen zum Einsatz kommen, darunter in Waffen und Unterhaltungselektronik.


















