Der Personalabbau wäre die erste große Umstrukturierung unter Asha Sharma, die im Februar den Posten als CEO der Gaming-Einheit übernommen hat.
Microsoft reagierte nicht unmittelbar auf eine Anfrage von Reuters zur Stellungnahme.
Xbox sah sich in den letzten Jahren wachsenden Herausforderungen gegenüber, da Microsofts Wette auf Abonnements und Cloud-Gaming die rückläufigen Konsolenverkäufe und den Mangel an Blockbuster-Titeln nicht kompensieren konnte.
Sharma erklärte, dass die Verantwortlichkeitsmarge von Xbox auf 3% gesunken sei und das Unternehmen in den letzten fünf Jahren mehr als 20 Milliarden Dollar für Inhalte, Plattformen und Hardware-Subventionen ausgegeben habe, obwohl der Jahresumsatz in diesem Zeitraum um fast eine halbe Milliarde Dollar zurückgegangen sei, so Bloomberg unter Berufung auf eine interne E-Mail an die Mitarbeiter.
Sie führte aus, dass Xbox in den kommenden Wochen und Monaten seine Plattform-Infrastruktur neu aufbauen und sein Portfolio überdenken müsse, hieß es in dem Bericht weiter.
Das genaue Ausmaß des Stellenabbaus ist noch unklar. Er wird laut dem Bericht kurz nach Abschluss des Microsoft-Geschäftsjahres am 30. Juni erwartet.
Im April senkte Microsoft die Preise für seinen Game Pass-Dienst und beendete die 'Day-One'-Veröffentlichungen künftiger 'Call of Duty'-Titel auf der Plattform, was eine der ersten großen Strategieänderungen unter der neuen Gaming-Chefin markierte.




















