Michelin, Forvia und Stellantis haben eine Einigung über die Restrukturierung und Refinanzierung des Wasserstoff-Brennstoffzellenunternehmens Symbio erzielt, wie das gemeinsam geführte Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Die Zukunft des Joint Ventures war ungewiss, seitdem der Automobilhersteller Stellantis - der 80 % des Geschäftsvolumens von Symbio ausmachte - im Juli sein Programm für Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologie eingestellt hatte.

,,Die Herausforderung für Symbio besteht darin, seine Strategie und Organisation an das neue Tätigkeitsfeld anzupassen", erklärte das Unternehmen, an dem die drei Anteilseigner jeweils 33 % halten.

Als Reaktion auf den verringerten Geschäftsbereich kündigte Symbio an, die Mitarbeiterzahl auf 175 zu reduzieren. Zuvor beschäftigte das Unternehmen laut seiner Website 650 Personen, bevor die Ankündigung von Stellantis erfolgte.

,,Das Ziel ist es, bis 2028-2030 am Standort SymphonHy in Saint-Fons eine Produktionskapazität von 10.000 Systemen pro Jahr zu erreichen", hieß es weiter. Der französische Standort sei aktuell eine der wichtigsten Stärken von Symbio, wurde ergänzt.