Das Unternehmen hat sein Smartwatch-Projekt "Malibu 2" wiederbelebt, heißt es weiter in dem Bericht. Das Gerät, das später in diesem Jahr auf den Markt kommen soll, wird demnach über Gesundheits-Tracking und einen integrierten Meta-KI-Assistenten verfügen.
Meta hatte bereits vor etwa fünf Jahren eine Smartwatch in Erwägung gezogen, wie The Information berichtet. Damals gab es Pläne für Varianten mit drei Kameras, jedoch wurde das Projekt 2022 im Rahmen umfassenderer Sparmaßnahmen in der Reality Labs-Sparte auf Eis gelegt.
Meta lehnte eine Stellungnahme zu dem Bericht ab.
Die Nachricht deutet auf ein großes Comeback von Wearables hin, das durch den aktuellen Künstliche-Intelligenz-Boom angetrieben wird. Unternehmen bringen zunehmend Geräte mit dieser Technologie auf den Markt, die sich insbesondere an den Gesundheits- und Fitnessbereich richten.
KI-Smartglasses gelten dabei als Durchbruch: Metas Technologie steckt in Brillen, die vom Ray-Ban-Mutterkonzern EssilorLuxottica hergestellt werden. Laut Daten von Smart Analytics Global stieg der Versand dieser Brillen im vergangenen Jahr auf nahezu 6 Millionen Einheiten.
Das Unternehmen hat laut Bericht etwa vier Augmented-Reality- und Mixed-Reality-(MR)-Brillen in Entwicklung. Zudem überprüft Meta die Zeitpläne, um Bedenken auszuräumen, dass zu viele Produkte in kurzer Zeit die Kunden verwirren könnten. Im Dezember wurden Mitarbeiter von Reality Labs darüber informiert, dass das Unternehmen die Markteinführung der MR-Brille "Phoenix" auf 2027 verschoben habe, so der Bericht.
Im vergangenen Monat gab Meta bekannt, dass die internationale Expansion der Ray-Ban Display-Brillen aufgrund von Lieferengpässen und starker Nachfrage in den Vereinigten Staaten vorerst pausiert werde.
(Bericht von Anhata Rooprai in Bengaluru; Redaktion: Maju Samuel)




















