Die Kürzungen bei Reality Labs, wo rund 15.000 Mitarbeiter beschäftigt sind, könnten bereits am Dienstag bekannt gegeben werden und sollen laut Bericht vor allem jene im Metaverse-Bereich treffen, die an Virtual-Reality-Headsets und virtuellen sozialen Netzwerken arbeiten.
Das Metaversum war ein riesiges Projekt unter der Leitung von CEO Mark Zuckerberg, der es priorisierte und massiv in das Vorhaben investierte, nur damit das Geschäft seit 2020 mehr als 60 Milliarden US-Dollar verbrannte.
Neben dem Metaversum produziert die Reality Labs-Sparte auch Metas Quest-Mixed-Reality-Headsets, intelligente Brillen in Zusammenarbeit mit EssilorLuxotticas Ray-Ban sowie Augmented-Reality-Brillen.
Während das Unternehmen Schwierigkeiten hatte, seine Vision eines immersiven digitalen Universums aus miteinander verbundenen Welten zu verkaufen, verzeichnete es mit den intelligenten Brillen erste Erfolge, während Konkurrenten wie Google und Apple mit ihren ersten Versuchen den Markt nicht erschließen konnten.
Meta-Technikchef Andrew Bosworth, der Reality Labs leitet, hat laut NYT unter Berufung auf ein Memo für Mittwoch ein Treffen einberufen und die Mitarbeiter aufgefordert, persönlich daran teilzunehmen.
Meta reagierte nicht umgehend auf eine Anfrage von Reuters nach einem Kommentar.
Der Bericht erscheint zu einem Zeitpunkt, an dem der Facebook-Mutterkonzern darum kämpft, im Künstliche-Intelligenz-Wettlauf des Silicon Valley relevant zu bleiben, nachdem sein Llama-4-Modell auf eine schlechte Resonanz gestoßen war.




















