TOP
Merck KGaA (+8 %): Der deutsche Konzern hebt seine Ergebnisprognosen für 2026 an, getragen von der Sparte Life Science und einer Verzögerung des Wettbewerbsprodukts zu Mavenclad. Das Quartalsergebnis von 1,53 Mrd. Euro übertraf dank der starken Nachfrage nach Laborausrüstung die Erwartungen.
ABN AMRO Bank (+7 %): Die Bank erzielte im 1. Quartal 2026 einen Nettogewinn von 693 Mio. Euro nach 619 Mio. Euro im Vorjahr. Grundlage dafür war ein Anstieg des Nettozinsertrags auf 1,637 Mrd. Euro, wodurch sich das Ergebnis je Aktie auf 0,78 Euro nach zuvor 0,69 Euro erhöhte.
Intertek (+7 %): Der Verwaltungsrat unterstützt das Übernahmeangebot des Fonds EQT, nachdem die drei vorherigen Offerten abgelehnt worden waren. Das endgültige Angebot liegt bei 60 britischen Pfund je Aktie in bar und bewertet den Zertifizierungsspezialisten mit 9,4 Mrd. britischen Pfund.
EON (+4 %): Europas größter Netzbetreiber meldet für das 1. Quartal einen um 2 % gestiegenen bereinigten EBITDA-Wert, unterstützt durch die industrielle Nachfrage in Deutschland und höhere Endkundenpreise. Der Konzern bestätigte seine Jahresziele und erwartet weiterhin ein bereinigtes EBITDA zwischen 9,4 und 9,6 Mrd. Euro.
Boliden (+4 %): AlphaValue/Baader Europe hebt das Kursziel auf 654 schwedische Kronen an und betrachtet den jüngsten Kursrückgang nach besser als erwarteten Quartalszahlen als Kaufgelegenheit. Der Analyst hebt hervor, dass das Unternehmen nicht vom Nahen Osten abhängig sei und Potenzial bei Edelmetallen sowie Schwefelsäure biete.
Siemens Energy (+4 %): Die Aktie profitiert von mehreren Kurszielanhebungen nach der Veröffentlichung der Ergebnisse für das zweite Geschäftsquartal. JPMorgan erhöht das Kursziel von 200 auf 225 Euro und bestätigt die Einstufung „Overweight“. Gleichzeitig hebt Berenberg das Kursziel auf 200 Euro an und bleibt bei „Buy“.
FLOP
Adecco (-11 %): Obwohl die vom Schweizer Konzern veröffentlichten Ergebnisse überzeugen konnten, bleibt ein Schwachpunkt bestehen. Laut Jefferies belastet der erwartete Anstieg der Vertriebs- und Verwaltungskosten gegenüber dem Vorquartal die Perspektiven. Diese Kostenentwicklung könnte eine Senkung des EBIT-Konsenses um 5 % nach sich ziehen – auf rund 170 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung einer höheren Steuerquote könnte das Ergebnis je Aktie letztlich um 7 % sinken.
Bilfinger (-6 %): Der deutsche Industriedienstleister legte durchwachsene Zahlen vor. Zwar stiegen Umsatz und EBITDA, doch die Auftragseingänge gingen vor dem Hintergrund des Konflikts mit Iran zurück. Die Unternehmensführung setzt zugleich auf neue Geschäftsmöglichkeiten im Zuge des Wiederaufbaus im Nahen Osten.
Eutelsat Communication (-3 %): Der französische Satellitenbetreiber gerät nach einem Umsatzrückgang im 1. Quartal 2026 unter Druck. Der Rückgang ist teilweise auf die Videosparte zurückzuführen, die unter den zu Jahresbeginn verhängten Sanktionen gegen russische Fernsehsender litt.
Aker BP (-2 %): Die Familie Lundin als Großaktionär hat über den Trust Nemesia 4 Mio. Aktien verkauft. Die Papiere wurden zu 337 norwegischen Kronen je Aktie veräußert, was einem Gesamtvolumen von 1,35 Mrd. norwegischen Kronen beziehungsweise 0,63 % der ausstehenden Aktien entspricht.





















