Merck & Co., Inc. (NYSE:MRK) führt laut einem Bericht der Financial Times vom 8. Januar 2026 Gespräche über den Kauf des Krebsmedikamenten-Entwicklers Revolution Medicines, Inc. (NasdaqGS:RVMD) in einem Deal im Wert von 28 bis 32 Milliarden US-Dollar. Die Zeitung berief sich dabei auf eine mit der Angelegenheit vertraute Person. Die Aktien von Revolution stiegen nach der Meldung im nachbörslichen Handel um fast 16%. Merck strebe weiterhin die Übernahme von Revolution Medicines an, allerdings sei eine Einigung noch nicht erzielt worden, heißt es unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen weiter. Ein Abschluss werde frühestens in einigen Wochen erwartet.

Weitere große Pharmakonzerne zeigen laut dem FT-Bericht weiterhin Interesse an dem Biotech-Unternehmen, sodass auch ein anderer Bieter zum Zug kommen könnte. Ein Abschluss sei keineswegs garantiert. Sollte Merck Revolution tatsächlich übernehmen, wäre dies die größte Transaktion im Pharmasektor seit fast drei Jahren, seit Pfizers Übernahme des Krebs-Biotech-Unternehmens Seagen für 43 Milliarden US-Dollar. Revolution Medicines und Merck reagierten bislang nicht auf Anfragen von Reuters nach einer Stellungnahme.