Im Schlussquartal sanken die Umsätze um 12,4 % auf 33,690 Mrd. Euro. Auf Gesamtjahressicht 2025 belief sich der Rückgang auf 9,2 % auf 132,214 Mrd. Euro.
Parallel dazu brach das EBIT im vierten Quartal um mehr als die Hälfte ein und fiel von 3,182 Mrd. Euro auf 1,508 Mrd. Euro (-52,6 %). Über das gesamte Geschäftsjahr hinweg zeigte sich ein ähnliches Bild mit einem Rückgang um 57,2 % auf 5,82 Mrd. Euro.
Auch der Nettogewinn verringerte sich deutlich: Er sank zwischen dem vierten Quartal 2024 und dem vierten Quartal 2025 von 2,603 Mrd. Euro auf 1,453 Mrd. Euro (-44,2 %).
Für das Gesamtjahr summierte sich der Rückgang auf 48,8 % auf 5,331 Mrd. Euro.
Nach Einschätzung von Jefferies verfehlte der deutsche Autobauer mit dieser Veröffentlichung die Erwartungen. Dazu zählt insbesondere eine enttäuschende Marge von 2,6 % in der Pkw-Sparte im vierten Quartal sowie 5 % im Gesamtjahr. Belastend wirkte ein deutlich schlechter als erwarteter Volumen-/Mix-/Preiseffekt – trotz fortgesetzter Kostendisziplin und einer robusten Entwicklung in China.
Auch Oddo BHF sieht die Zahlen für das Schlussquartal klar unter den Erwartungen: -4 % beim Umsatz und -17 % beim bereinigten EBIT (-42 % beim bereinigten EBIT der Pkw-Sparte).
Zu vorsichtige Perspektiven
Für den Gesamtkonzern wird für 2026 ein insgesamt stabiles Umsatzniveau erwartet. Das EBIT soll deutlich über dem Wert von 2025 liegen, während der Free Cashflow leicht unter den 5,4 Mrd. Euro des Jahres 2025 prognostiziert wird.
Im Detail rechnet das Unternehmen in der Pkw-Sparte mit einem Absatz in etwa auf Vorjahresniveau (1,801 Millionen Fahrzeuge) und einer operativen Marge von 3 % bis 5 %, während der Konsens bei 5,6 % liegt.
Oddo BHF weist darauf hin, dass der Mittelwert der Guidance für 2026 einen erneuten deutlichen Rückgang des bereinigten EBIT der Pkw-Division impliziert (-25 % gegenüber dem Vorjahr, nach -45 % im Jahr 2025).
Abschließend betont das Finanzhaus, dass die Ergebnisse die Herausforderungen verdeutlichen, mit denen der Konzern in diesem Jahr konfrontiert ist: eine nachlassende Absatzdynamik bei gleichzeitigem Modellwechsel, eine anhaltende Verschlechterung des Geschäfts in China sowie fortbestehender Margendruck durch Preiseffekte, Wechselkurse, Produktmix, Zölle und Abschreibungen. Oddo BHF stuft die Aktie mit „Underperform“ ein und nennt ein Kursziel von 43 Euro, während Jefferies bei „Halten“ mit einem Ziel von 65 Euro bleibt.



















