Angesichts des unter Druck stehenden traditionellen Spielzeugmarktes investiert das Unternehmen verstärkt in seine IP-basierte Strategie. Dabei setzt Mattel auf Kinofilme wie 'Masters of the Universe' und 'Matchbox' sowie auf ein expandierendes Portfolio an Lizenz- und Digitalpartnerschaften, um die Nachfrage anzukurbeln.
Im Zuge dieser Strategie erwarb der Barbie-Hersteller zudem die verbleibenden 50 % an einem Joint Venture mit dem chinesischen Unternehmen NetEase.
'Wir haben weitere Fortschritte bei unserer Strategie erzielt, unser IP-gesteuertes Spiel- und Familienunterhaltungsgeschäft auszubauen, und sehen im bisherigen Verlauf des zweiten Quartals eine Beschleunigung des Umsatzwachstums', erklärte CEO Ynon Kreiz in einer Mitteilung.
Der Eigentümer von Hot Wheels kündigte zudem eine neue Serie von 'KPop Demon Hunters'-Puppen an, die im Laufe des Jahres erscheinen sollen, nachdem es dem Unternehmen im vergangenen Weihnachtsgeschäft nicht gelungen war, vom Erfolg des Netflix-Hits zu profitieren.
Der Nettoumsatz von Mattel belief sich im ersten Quartal auf 862,2 Millionen Dollar und lag damit über den Analystenschätzungen von 804,7 Millionen Dollar, wie aus Daten von LSEG hervorgeht.
Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen nun einen bereinigten Gewinn pro Aktie zwischen 1,27 und 1,39 Dollar, verglichen mit der bisherigen Prognose von 1,18 bis 1,30 Dollar.
Mattel, das an seinem jährlichen Umsatzzeil festhielt, gab an, dass die Prognose potenzielle Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten berücksichtigt.
Das Unternehmen betonte jedoch, dass mögliche Rückerstattungen von US-Einfuhrzöllen nicht in der Prognose enthalten seien.
'Wir haben den Prozess eingeleitet und arbeiten das System aktiv durch', sagte Kreiz gegenüber Reuters mit Blick auf die Rückerstattungen und merkte an, dass 'der Zeitpunkt und das endgültige Ergebnis noch unklar sind'.
Die bereinigte Bruttomarge sank von 49,6 % auf 45,1 %, was das Unternehmen auf Zollkosten sowie den starken Dollar zurückführte.
Das Unternehmen verzeichnete einen bereinigten Verlust pro Aktie von 20 Cents, während Analysten mit 21 Cents gerechnet hatten.
Der Konkurrent Hasbro hatte bereits in der vergangenen Woche vorläufige Quartalszahlen vorgelegt, die die Erwartungen der Analysten übertrafen.



















