Die Masimo Corporation hat die Ergebnisse einer Studie bekanntgegeben, die im Journal of Patient Safety veröffentlicht wurde. Dr. George Blike und sein Team am Dartmouth-Hitchcock Medical Center in New Hampshire konnten darin nachweisen, dass der Einsatz von Masimo-Technologien zur kontinuierlichen Überwachung von Patienten auf Normalstationen erhebliche Kosteneinsparungen ermöglicht. Die Forscher kamen zu dem Schluss, dass ihre Ergebnisse eindeutig belegen, dass Überwachungsmonitoring auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht effektiv ist und einen signifikanten Einfluss auf die Gewinnmargen hat, wenn dadurch die Zahl der Patienten mit Rettungsbedarf und/oder Verlegungen reduziert werden kann. Wie die Wissenschaftler betonen, schrecken Gesundheitseinrichtungen häufig vor den anfänglichen Kosten der Implementierung eines kontinuierlichen Überwachungssystems zurück.
Basierend auf ihren eigenen Erfahrungen untersuchte das Dartmouth-Hitchcock-Team diese Annahme, indem sie die Einsparungen quantifizierten, die mit verbesserten Patientenergebnissen einhergehen. In früheren Untersuchungen, die zwischen 2010 und 2021 veröffentlicht wurden, analysierten die Forscher den Einfluss des Überwachungsmonitorings auf Patientenergebnisse. Dazu wurde ein System eingeführt, das eine kontinuierliche Pulsoximetrie-Überwachung mit Masimo SET®- und Masimo-Bettgeräten umfasste. Diese Konfiguration diente der frühzeitigen Erkennung einer Verschlechterung des Zustands bei postoperativen Patienten auf der Normalstation und wurde mit Masimo Patient SafetyNet, einer ergänzenden Monitoring-Plattform, kombiniert. So standen die Patientendaten den Klinikern an zentralen Überwachungsstationen zur Verfügung.
Nach einer erfolgreichen Einführung auf einer kleineren Station, bei der eine Reduktion der Alarmierungen des Rapid Response Teams um 65% sowie eine Reduktion der Rückverlegungen auf die Intensivstation um 48% festgestellt wurde, wurde das Masimo-Überwachungssystem auf über 200 Betten in allen medizinischen und chirurgischen Abteilungen ausgeweitet. Nach zehn Jahren Betrieb berichteten die Forscher, dass das System mit einer Reduktion ungeplanter Verlegungen um 50% und einer Reduktion von Rettungsereignissen um 60% assoziiert war - bei gleichzeitig null vermeidbaren Todesfällen oder Hirnschäden infolge opioidinduzierter Atemdepression. Die Vorteile von Masimo SET®?
in Verbindung mit Patient SafetyNet wurden anschließend und unabhängig in einer 2022 veröffentlichten Studie eines großen Krankenhausverbunds mit 1.200 Betten in Saudi-Arabien bestätigt. Diese Studie zeigte zusätzlich eine Reduktion der Gesamtsterblichkeit sowie verbesserte Reanimationsergebnisse im Vergleich der Zeiträume vor und nach der Einführung des kontinuierlichen Überwachungssystems von Masimo. Die aktuelle Kostenstudie des Dartmouth-Hitchcock-Teams baut auf einer früheren Kosten-Nutzen-Analyse auf, der zufolge das Masimo-System Dartmouth-Hitchcock jährlich 1,48 Millionen US-Dollar einspart6. Die nun veröffentlichte Studie verwendet noch strengere und detailliertere Methoden zur Berechnung der finanziellen Einsparungen, die durch die verbesserten Ergebnisse der kontinuierlichen Überwachung auf Normalstationen möglich wurden. Dazu untersuchte das Forschungsteam prospektive Patientendaten von 31.993 Patienten auf Normalstationen, die im Zeitraum von Juli 2016 bis Dezember 2019 aufgenommen wurden, und berechnete systematisch die Betriebsmargen für Patienten mit ,,unkomplizierten" sowie verschiedenen Graden von ,,komplizierten" Behandlungsverläufen.

















