Die Futures auf die US-Aktienindizes deuten für den Start am Freitag an den US-Börsen leichte Abgaben an. Welche Richtung die Kurse am Ende des Tages tatsächlich einschlagen werden, hängt aber nicht nur von der Entwicklung des Nahost-Konflikts ab und hier insbesondere davon, was sich bei den Ölpreisen tut, sondern auch von Konjunkturdaten.
Allen voran steht noch vor dem Handelsstart der monatliche Arbeitsmarktbericht auf dem Kalender. Je nachdem wie dieser ausfällt, könnte er die Zinserwartungen beeinflussen. Allerdings spielen bei diesen seit dem Angriff der USA und Israels auf den Iran die stark gestiegenen Energiepreise eine gehörige Rolle, und haben Hoffnungen auf Zinssenkungen zuletzt deutlich gedämpft. Der Gedanke dabei ist, dass die Energiepreise auf die Inflation durchschlagen dürften und somit Zinssenkungen im Weg stehen könnten, auch wenn von Konjunkturseite Schwächesignale kommen sollten. Aktuell geht es mit den Marktzinsen weiter nach oben, im Zehnjahresbereich um 2 Ticks auf 4,17 Prozent. Das ist das höchste Niveau seit knapp einem Monat.
Erwartet wird, dass in der US-Wirtschaft im Februar außerhalb der Landwirtschaft 50.000 neue Stellen geschaffen wurden. Für einen Impuls könnten daneben auch die Einzelhandelsumsätze für Januar sorgen. Sie werden im Monatsvergleich 0,4 Prozent niedriger geschätzt.
Aktuell kostet Brent-Öl mit über 87 Dollar so viel wie noch nie seit Beginn der gegenseitigen Angriffe. Das entspricht einem Plus von gut 2 Prozent. US-Öl der Sorte WTI verteuert sich sogar um rund 3,5 Prozent auf knapp 84 Dollar.
Auf Unternehmensseite hat die Warenhauskette Costco Quartalsergebnisse berichtet, die besser ausgefallen sind als erwartet. Die Aktie reagiert darauf vorbörslich aber nur wenig und tendiert behauptet. Das Halbleiterunternehmen Marvell Technology meldete starke Quartalsgewinne, angetrieben durch die Nachfrage nach KI. Dazu wartete Marvell mit einer optimistischen Umsatzprognose auf. Für die Aktie geht es auf Nasdaq.com um 11 Prozent nach oben.
Gap fallen um gut 6 Prozent zurück. Bei dem Bekleidungsunternehmen belasteten rückläufige Umsätze der Athleta-Marke die Quartalsergebnisse. Nike rechnet derweil mit einer Belastung von 300 Millionen Dollar im Zusammenhang mit Kostensenkungsmaßnahmen, einschließlich Stellenabbau. Im Januar hatte der Sportartikelhersteller angekündigt, etwa 775 Mitarbeiter oder 1 Prozent der Belegschaft zu entlassen. Der Kurs bewegt sich vorbörslich kaum.
Die Costco Wholesale Corporation ist auf den Vertrieb von Produkten und Dienstleistungen zu Discountpreisen spezialisiert (Lebensmittel, Sportartikel, Haushaltsgeräte, Bücher, Spielzeug, Schmuck, Fernseher, Kameras, Fotoentwicklungs- und Druckdienstleistungen usw.). Die Gruppe betreibt ihre Geschäftstätigkeit über ein Netzwerk von Lagerhäusern, die für Privatpersonen oder Unternehmen zugänglich sind, die eine Mitgliedsgebühr entrichtet haben. Der Nettoumsatz gliedert sich wie folgt nach Einnahmequellen: - Verkauf von Produkten (98,1 %); - Verkauf von Mitgliedschaften (1,9 %). Zum 31.08.2025 verfügte die Costco Wholesale Corporation über ein Netzwerk von 914 Lagerhäusern in den Vereinigten Staaten und Puerto Rico (629), Kanada (110), Mexiko (42), Japan (37), dem Vereinigten Königreich (29), Korea (20), Australien (15), Taiwan (14), China (7), Spanien (5), Frankreich (2), Schweden (2), Neuseeland und Island. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Vereinigte Staaten (72,7 %), Kanada (13,4 %) und Sonstige (13,9 %).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.