Die Analysten der Societe Generale rechnen damit, dass der Anstieg der Inflationsrate im Euroraum noch nicht beendet ist. "Der anhaltende Energieschock hat die Gesamtinflation bereits auf den höchsten Stand seit Ende 2023 getrieben und im April 3 Prozent erreicht. Dies markiert noch nicht den Höhepunkt", schreiben sie in einem Kommentar. Es werde erwartet, dass indirekte Effekte und Zweitrundeneffekte die Gesamtinflation bis Anfang 2027 auf etwa 3,5 Prozent treiben werden. "Die Unsicherheit bleibt jedoch hoch und hängt von der Dauer des Konflikts, dem Ausmaß der Schäden an der Infrastruktur im Nahen Osten und der Widerstandsfähigkeit der Gesamtwirtschaft ab", merken sie an. Vor diesem Hintergrund erschienen die Realzinsen weiterhin attraktiv, was durch steigende Inflationserwartungen bei gleichzeitig schwächeren Wachstumsaussichten gestützt werde.

Kontakt: hans.bentzien@dowjones.com

DJG/hab/ros

(END) Dow Jones Newswires

May 07, 2026 04:43 ET (08:43 GMT)