Angesichts des bevorstehenden Wochenendes und der vorherrschenden geopolitischen Ungewissheit meiden die Anleger neue Positionierungen. Zuvor hatten Käufe die Kurse gestützt, die von Wetten auf ein mögliches Abkommen zur Beendigung des Konflikts im Nahen Osten getrieben waren.
Gegen 9:50 Uhr notiert der FTSE Mib-Index 0,3% im Minus, primär belastet durch Abgaben im Bankensektor, während Käufe im Ölsektor infolge steigender Rohölpreise für eine gewisse Stützung sorgen.
In diesem Umfeld klettert TENARIS um 1,5%, nachdem Barclays das Kursziel von 33 auf 34,5 Euro angehoben hat, während ENI um fast 2% zulegt.
Die generelle Rückkehr der Risikoaversion belastet die Bankentitel. Zu den schwächsten Werten zählt BPER mit einem Minus von 1,9%. Damit setzt sich die Korrektur fort, die gestern durch einen Quartalsbericht ohne positive Überraschungen und nach den jüngsten Rekordständen der Aktie ausgelöst wurde. Kepler Cheuvreux hat die Einstufung für das Institut aus der Emilia-Romagna von 'buy' auf 'hold' gesenkt und das Kursziel von 13,9 auf 13,3 Euro reduziert.
UNICREDIT verliert 1,3% und INTESA gibt um 0,8% nach, wobei letztere noch auf die Vorlage der Quartalszahlen wartet.
Positiv entwickelt sich PRYSMIAN mit einem Plus von einem Prozentpunkt. Deutsche Bank hat die Empfehlung auf 'buy' mit einem Kursziel von 167 Euro hochgestuft und verweist auf ein sehr günstiges Umfeld, das durch den Preissprung bei Glasfasern sowie die starke Nachfrage im Zusammenhang mit Rechenzentren und Künstlicher Intelligenz getrieben wird.
Unter den weiteren Einzelwerten setzt BREMBO (+5,8%) den gestrigen Aufwärtstrend fort, gestützt durch über den Erwartungen liegende Quartalszahlen und eine Anhebung der Prognose für 2026. Kepler Cheuvreux erhöhte hier das Kursziel von 9 auf 10 Euro.
(Andrea Mandalà, Redaktion Stefano Bernabei)


















