Lotus Technology Inc. hat 'Focus 2030' für Lotus bekannt gegeben, eine weiterentwickelte Geschäftsstrategie, die darauf ausgelegt ist, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Transformation in ein flexibleres und nachhaltigeres Geschäftsmodell zu gewährleisten, um die Marktresilienz angesichts externen Gegenwinds zu sichern. Die Strategie basiert auf vier Kernsäulen - Markenstärkung, eine Multi-Antriebsstrang-Strategie, enge Partnerzusammenarbeit und Finanzdisziplin - und markiert einen bedeutenden Neuanfang für die Marke. Focus 2030 stellt die Lotus-DNA in das Zentrum jeder Entscheidung.

Unabhängig von Produkt oder Antriebsstrang wurde und wird jeder Lotus nach denselben Leitprinzipien entwickelt: Leichtbau, Aerodynamik, obsessive Ingenieurskunst und Fahrerorientierung. Lotus hat die Automobilkultur seit 78 Jahren entscheidend mitgeprägt, indem die Grenzen der Performance im Rennsport neu definiert und die faszinierendsten Strassenwagen der Welt gebaut wurden. Dies wird unter Focus 2030 fortgesetzt, wobei Design und Technik in Grossbritannien verwurzelt bleiben - der Heimat der Markenidentität und der Motorsport-Expertise -, während Forschung und Entwicklung in China angesiedelt sind, um eine schnelle Marktskalierung zu gewährleisten.

Da sich die regulatorischen Rahmenbedingungen und das Konsumverhalten weltweit mit unterschiedlicher Geschwindigkeit entwickeln, wird Lotus einen agilen Ansatz verfolgen, der Verbrennungsmotoren (ICE), Plug-in-Hybride (PHEV) und batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) umfasst. Dabei wird interimistisch ein Volumen-Mix von etwa 60:40 zwischen PHEV und BEV innerhalb des elektrifizierten Portfolios sowie ein kundenorientierter Übergang zur vollständigen Elektrifizierung angestrebt. Die Hybridtechnologie wird eine zentrale Rolle spielen, um spezifische Kundenbedürfnisse zu bedienen. Den Anfang macht 'X-Hybrid', eine einzigartige Kombination aus ICE- und BEV-Performance-Expertise, die hohe Reichweite, Flexibilität und Praktikabilität bei gleichzeitig anhaltender Hochleistung und dem für Lotus typischen Fahrvergnügen bietet.

Die proprietäre X-Hybrid-Technologie von Lotus wurde erstmals im Eletre als 'Eletre X' (in China als 'For Me' bekannt) eingeführt. Die Auslieferungen an Kunden haben in China bereits begonnen, und die erste Resonanz auf das Fahrzeug war positiv, mit mehr als 1.000 Bestellungen allein im ersten Monat. Die Auslieferungen in Europa sollen voraussichtlich im vierten Quartal 2026 beginnen, womit es das erste Modell seiner Art auf dem Markt sein wird.

Die nächste Entwicklungsstufe der proprietären Hybridtechnologie von Lotus wird die Enthüllung des ersten Supercars überhaupt sein, der Type 135 (auch bekannt als 'Vision X'), dessen Auslieferung für 2028 geplant ist. Dies wird ein völlig neues Fahrzeug mit einem V8-Hybrid-Antriebsstrang und über 1000 PS sein.

Es wird erwartet, dass die Fertigung in Europa erfolgt; weitere Details werden im Laufe des Jahres bekannt gegeben. Die Fortführung des Emira wurde bestätigt, was sowohl das Bekenntnis von Lotus zum Fertigungsstandort Grossbritannien als auch die anhaltende Nachfrage nach seinen Sportwagen mit Verbrennungsmotor widerspiegelt.

Das Unternehmen wird in den kommenden Wochen ein Update vorstellen, das den leistungsstärksten und leichtesten Emira aller Zeiten präsentiert. Das BEV-Portfolio von Lotus - Eletre (SUV), Emeya (GT) und Evija (Hypercar) - bleibt eine Kernsäule des Geschäfts, da es der Marke neue Kunden erschlossen und das kommerzielle Fundament verbreitert hat.

Lotus war mit seinen elektrischen SUV- und GT-Angeboten ein früher Anwender der 800V-Architektur und hält weiterhin an Innovationen im BEV-Bereich fest.