Der Blue-Chip-Index FTSE 100 beendete den Handel mit einem Minus von 0,5 %, was den stärksten Tagesrückgang seit über einer Woche markierte, während der Midcap-Index FTSE 250 um 0,3 % nachgab.
* US-Präsident Donald Trump erklärte, der Krieg stehe kurz vor dem Ende, während Vertreter des Vermittlers Pakistan in Teheran eintrafen. Ein separater Bericht besagte, dass die USA und der Iran eine Verlängerung des Waffenstillstands prüfen. * Die Ölpreise zeigten sich am Mittwoch kaum verändert und hielten sich unter 100 Dollar pro Barrel. Britische Energiewerte gaben um 0,8 % nach. * Banken machten einen Großteil ihrer Verluste wett und schlossen 0,2 % tiefer, nachdem sie den Markt zu Sitzungsbeginn noch deutlich belastet hatten. * Gesundheitswerte, die zuvor noch für Auftrieb gesorgt hatten, drückten den Index nach unten; GSK verlor 2,7 %. * Der Sektor für persönliche Gebrauchsgüter litt unter einem Rückgang von 2,2 % bei Burberry, nachdem die Ergebnisse der Branchenkollegen Kering und Hermes die Anleger enttäuscht hatten. * Edelmetallminenwerte waren mit einem Minus von 2,2 % die größten prozentualen Verlierer, da der Goldpreis leicht nachgab. * Die Aufmerksamkeit der Anleger richtete sich zudem auf Unternehmensmeldungen und Quartalszahlen, um zu bewerten, wie Firmen dem Gegenwind durch den Nahost-Konflikt begegnen. * Antofagasta gab bekannt, dass die Kupferproduktion im Jahresverlauf von Quartal zu Quartal steigen soll. Die Aktie gab jedoch frühe Gewinne wieder ab und schloss nur geringfügig höher. * Saga kletterten um 6 %, nachdem der Spezialist für Seniorenreisen und Versicherungen erklärt hatte, seine mittelfristigen Gewinnziele schneller als geplant zu erreichen. * Britanniens größter Wohnungsbauer, Barratt Redrow, kürzte seine Ausgaben für Grundstücke und seine Genehmigungsziele, dennoch legten die Aktien um 3,5 % zu.Londoner FTSE 100 schließt im Minus – Gesundheitssektor belastet, Nahost im Fokus
Veröffentlicht am 15.04.2026 um 18:29
Reuters
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Übersetzt von MarketScreener
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Der Londoner FTSE 100 schloss am Mittwoch schwächer, belastet durch Titel aus dem Gesundheitswesen und dem Konsumgütersektor, während die Anleger die Entwicklungen im Nahen Osten mit Vorsicht beobachteten.

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