Trump hatte am Mittwoch nach einem Treffen mit dem NATO-Generalsekretär Mark Rutte, bei dem sie den Rahmen für eine Vereinbarung über die Zukunft Grönlands erreichten, von der Verhängung von Zöllen auf US-gebundene Exporte aus acht europäischen Ländern Abstand genommen.
Am Donnerstag folgte eine Erholungsrallye in ganz Europa, nachdem eine Wiederbelebung der Handelskriegssorgen die globalen Märkte zu Beginn der Woche erschüttert hatte. Der paneuropäische STOXX 600 lag zuletzt 1,2% im Plus.
Der britische Blue-Chip-Index FTSE 100 stieg bis 10:42 GMT um 0,7% und war damit auf Kurs, den Großteil der Wochenverluste wettzumachen. Der auf den Binnenmarkt ausgerichtete Midcap-Index FTSE 250 lag fast 1,4% im Plus.
Banken waren mit einem Anstieg von 1,9% die größte Unterstützung für den Index, wobei die Schwergewichte Barclays und HSBC jeweils mehr als 1% zulegten.
Immobilienwerte sowie Bau- und Materialaktien stiegen ebenfalls um jeweils 1,9%.
Die Berichtssaison nahm weiter an Fahrt auf. Computacenter-Aktien stiegen um 10,2%, nachdem das Technologieunternehmen eine optimistische Gewinnprognose abgegeben hatte.
Senior kletterte um 8,9%, nachdem das Maschinenbauunternehmen zum zweiten Mal innerhalb von zwei Monaten seine Jahresgewinnprognose angehoben hatte, während AJ Bell um 4,9% zulegte, nachdem die Investmentplattform einen Anstieg der Bruttozuflüsse im Plattformgeschäft um 27,7% im ersten Quartal gemeldet hatte.
Der Einzelhändler B&M gab die zweite Gewinnwarnung innerhalb von drei Monaten heraus. Die Aktien lagen zuletzt 2,7% im Plus, nachdem sie früher am Tag um bis zu 5% gefallen waren.
Schwergewichtige Energieaktien standen unter Druck, da die Ölpreise um rund 1% nachgaben.
Anleger werden zudem die US-Konsumausgaben und BIP-Daten, die später am Tag erwartet werden, im Blick behalten, um Hinweise auf den weiteren Zinskurs der US-Notenbank Federal Reserve zu erhalten.
Unterdessen zeigten Daten im Vereinigten Königreich, dass die britische Regierung im Dezember weniger Schulden aufgenommen hat als erwartet, was Finanzministerin Rachel Reeves für das Jahr 2026 Grund zur Zuversicht geben könnte.

















