FRANKFURT (dpa-AFX) - Das deutsche Transportgewerbe kritisiert massive Lücken im Ladenetz für Elektro-Lkw. "Die Lkw sind super, die Technik funktioniert", sagte der Vorstand des Bundesverbandes Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL), Dirk Engelhardt, der Deutschen Presse-Agentur. Doch beim Bau von Ladestationen hingen Deutschland und die EU meilenweit hinterher. Hier brauche es dringend mehr Schub, mahnte er.
Die Branche leidet aktuell unter massiv gestiegenen Dieselpreisen infolge des Krieges im Nahen Osten. Denn Diesel dominiert nach wie vor den Güterverkehr auf der Straße. Unter den schweren Lkw liege der Elektroanteil hierzulande bisher deutlich unter einem Prozent, erklärte Engelhardt.
Leitstelle: Bisher nur 69 Standorte mit 270 Ladepunkten
Auf den Straßengüterverkehr entfällt bisher etwa ein Drittel der CO2-Emissionen im Verkehrssektor. Ziel der Bundesregierung ist es, die E-Mobilität auch im schweren Güterverkehr auf den Straßen zu forcieren. Dazu gehört der Aufbau eines Schnellladenetzes für Lkw an Fernverkehrsstrecken. Nach Angaben der Nationalen Leitstelle Ladeinfrastruktur sind entlang der Autobahnen 350 Standorte geplant mit rund 1.800 besonders schnellen MCS-Ladepunkten und 2.400 CCS-Ladepunkten. Aktuell gibt es laut einer Übersicht aber bundesweit nur 69 öffentlich zugängliche Standorte mit 270 Ladepunkten.
Der Branchenverband BGL schätzt den Bedarf noch weitaus höher ein. Einer groben Schätzung zufolge bräuchte es demnach für eine komplette Elektrifizierung des Straßengüterverkehrs 40.000 bis 50.000 Ladepunkte im Megawatt-Bereich. Nur so sei jederzeit ein reibungsloser und schneller Ladebetrieb unterwegs gewährleistet, hieß es./hum/DP/zb
Die Volkswagen AG ist ein in Deutschland ansässiges Unternehmen, das Fahrzeuge herstellt und vertreibt. Der Konzern besteht aus zwei Geschäftsbereichen: dem Konzernbereich Automobile und dem Konzernbereich Finanzdienstleistungen. Der Konzernbereich Automobile umfasst die Geschäftsfelder Pkw, Nutzfahrzeuge und Power Engineering. Dieser Bereich konzentriert sich auf die Entwicklung von Fahrzeugen, Motoren und Fahrzeugsoftware, die Produktion und den Vertrieb von Pkw, leichten Nutzfahrzeugen, Lkw, Bussen und Motorrädern sowie auf das Geschäft mit Originalteilen, Großdieselmotoren, Turbomaschinen und Antriebskomponenten. Der Konzernbereich Finanzdienstleistungen konzentriert sich auf die Bereiche Händler- und Kundenfinanzierung, Leasing, Direktbankgeschäft und Versicherungen, Flottenmanagement und Mobilitätsdienstleistungen. Das Markenportfolio umfasst Volkswagen, Audi, SEAT, SKODA, Bentley, Lamborghini, Porsche, Ducati, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Scania und MAN.
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.