WARUM DAS WICHTIG IST
Sysco, das Fast-Food-Ketten wie KFC und Subway beliefert, profitierte von robusten Kundenbesuchen in Restaurants und einer verbesserten Nachfrage nach seinen US-Foodservice-Angeboten. Wohlhabendere Amerikaner gaben weiterhin viel aus, während die Auswirkungen der volatilen Handelspolitik von US-Präsident Donald Trump einkommensschwächere Haushalte vorsichtiger werden ließen.
KONTEXT
Sysco arbeitet daran, die Ausgaben zu senken, indem Versandkosten reduziert und Lieferantenverträge neu verhandelt werden. Gleichzeitig werden die Ausgaben für Lagerhaltung und Bestände gestrafft, um steigende Inputkosten auszugleichen.
Auch das starke internationale Geschäft des Unternehmens schnitt weiterhin überdurchschnittlich ab: Der Umsatz stieg im Quartal bis zum 27. Dezember um 7,3 %, während die Bruttomarge um 42 Basispunkte auf 20,8 % zunahm.
ZITAT
„Wir haben unser drittes Quartal in Folge mit einer sequenziellen Verbesserung des lokalen Mengenzuwachses geliefert. Noch wichtiger ist, dass das lokale Mengenvolumen im US-Foodservice nun positiv ist und im Quartal ein Wachstum von 1,2 % verzeichnete“, sagte CEO Kevin Hourican.
ZAHLEN
Sysco erwartet nun für das Geschäftsjahr 2026 ein bereinigtes Gewinnwachstum je Aktie am oberen Ende der Spanne von 5 % bis 7 %, also 4,50 bis 4,60 US-Dollar, verglichen mit der bisherigen Prognose von 1 % bis 3 % Wachstum.
Der bereinigte Quartalsgewinn von 99 US-Cent pro Aktie lag leicht über den Analystenschätzungen von 98 US-Cent pro Aktie, wie aus von LSEG zusammengestellten Daten hervorgeht.
Die Umsätze im US-Foodservice-Segment stiegen im Quartal um 2,4 %, verglichen mit einem Anstieg von 1,4 % im Vorjahr.
Der Quartalsumsatz lag mit 20,76 Milliarden US-Dollar im Rahmen der Analystenschätzungen, während die Bruttomarge um 15 Basispunkte auf 18,3 % zulegte.
MARKTRESONANZ
Die Aktien des in Texas ansässigen Unternehmens, die im Jahr 2025 etwa 4 % an Wert verloren hatten, stiegen im vorbörslichen Handel um rund 3,7 %.


















