Zuvor gingen die Analysten davon aus, dass die Ernennung eines neuen Vorstandsvorsitzenden für Alstom vom Markt positiv aufgenommen würde, was sich als richtig erwies. Doch nur zwei Wochen nach seinem Amtsantritt senkte der neue starke Mann des Unternehmens die Prognose für die bereinigte EBIT-Marge um 100 Basispunkte und reduzierte die implizite Prognose für den freien Cashflow für 2027 von rund 700 Millionen Euro auf ein lediglich 'positives' Niveau. Nach diesen Ankündigungen war die Alstom-Aktie um fast 30% eingebrochen.

Für AlphaValue ist diese Gewinnwarnung nur zwei Wochen nach dem Eintreffen des neuen CEO primär durch dessen Wunsch motiviert, die Markterwartungen neu zu justieren (Reset). Die Analysten sind der Ansicht, dass er in zwei Wochen nicht die nötige Zeit gehabt haben kann, um jeden einzelnen Vertrag zu prüfen.

AlphaValue glaubt, dass sich der Konzern derzeit in einer 'Hochlaufphase' befindet, die durch geringe oder ausbleibende Mittelzuflüsse und potenzielle Verzögerungen gekennzeichnet ist.