Eingangs stellen die Manager fest, dass die Börsen im März auf breiter Front nachgaben, nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten. Infolgedessen sind die Preise für Öl und Erdgas kräftig gestiegen, was das Risiko einer erneut anziehenden Inflation und einer sinkenden Kaufkraft der Haushalte birgt, obwohl die Prognosen zuvor auf einen gestärkten Privatkonsum hindeuteten.
"Die Erwartungen an die Zentralbanken haben sich gedreht: Statt eingepreister Zinssenkungen wird nun mit weiteren Zinserhöhungen gerechnet. Das Risiko einer dauerhaft höheren Inflationsrate, auf die die Zentralbanken reagieren müssten, hängt natürlich davon ab, wie lange der Ölpreis auf hohem Niveau verharrt. Bisher erscheint es jedoch unwahrscheinlich, dass die Zentralbanken mit Zinserhöhungen antworten müssen", schreiben die Manager.
Sie fügen hinzu, dass die Zentralbanken gleichzeitig Energiekosten ausklammern und sich auf die Kerninflation konzentrieren, um im Falle eines Angebotsschocks beim Ölpreis keine doppelte Straffung vornehmen zu müssen.
Innerhalb der nordischen Region entwickelte sich Norwegen am stärksten, da viele Unternehmen positiv von den hohen Ölpreisen beeinflusst werden. Das Schlusslicht bildete Schweden, das über viele zyklische Werte verfügt. Gleichzeitig wurde in Schweden der Trend gebrochen, als Small Caps die Large Caps übertrafen.
Im Laufe des Monats wurden Volvo, AAK und Storebrand als neue Positionen aufgenommen. Erstgenannte Aktie gab zu Beginn des Konflikts deutlich nach – was angesichts des starken Auftragseingangs des Unternehmens als gute Kaufgelegenheit gewertet wurde.
"Die norwegische Versicherungsgesellschaft Storebrand wurde ebenfalls in den Fonds aufgenommen. Das Unternehmen hat seine Marktanteile im Lebensversicherungsmarkt sowohl in Norwegen als auch in Schweden sukzessive ausgebaut, was sich in der Bewertung nicht widerspiegelt. Wir sehen das Potenzial, die Gesamtrendite über einen langen Zeitraum um mindestens zehn Prozent pro Jahr zu steigern."
Zudem wurden die Positionen in Novo Nordisk, Hexagon und Axfood vollständig veräußert.
Die größten Aktienpositionen im Portfolio des Fonds zum Monatsende waren Alfa Laval, Sagax und Bravida mit Gewichtungen von 5,3, 4,0 bzw. 3,9 Prozent. Geografisch wies der Fonds mit einer Gewichtung von 63,0 Prozent die größte Exposition in Schweden auf, gefolgt von Norwegen und Dänemark mit 13,5 bzw. 10,2 Prozent.
Industrie, Nicht-Basiskonsumgüter und Gesundheitswesen waren mit Gewichtungen von 30,1, 20,0 bzw. 12,9 Prozent die größten Sektoren.
| Lannebo Norden A, % | März, 2026 |
| Fonds im Monat, Veränderung in Prozent | -4,2 |
| Index im Monat, Veränderung in Prozent | -2,6 |
| Fonds laufendes Jahr, Veränderung in Prozent | -7,5 |
| Index laufendes Jahr, Veränderung in Prozent | 2,0 |



















