DOW JONES--Für den Start am Donnerstag an den europäischen Börsen deutet sich eine knapp behauptete Tendenz an. Der DAX wird bei 24.775 Punkten gesehen. Der Fronleichnam-Feiertag in Deutschland dürfte für einen insgesamt ruhigen Handel sorgen. Angesichts einer unternehmensseitig dünnen Nachrichtenlage dürften Schlagzeilen zum Nahost-Konflikt die Kursrichtung mit vorgeben. Hier gibt es nach den jüngsten gegenseitigen Gewaltausbrüchen weiter kaum Verlässliches zum Stand der US-iranischen Gespräche.
Immerhin sinken am Morgen die Ölpreise nach dem jüngsten Anstieg wieder etwas. Dazu dürfte beitragen, dass laut dem US-Außenministerium Israel und der Libanon eine Waffenruhe vereinbart haben. Der Iran hatte dies immer wieder zu einer Art Vorbedingung für Friedensverhandlungen mit den USA gemacht.
Für Gesprächsstoff sorgt das wieder von der US-Regierung aufgemachte Zoll-Thema. sie warnte vor neuen Strafzöllen auf Importe aus 60 Ländern, weil diese eine mangelnde Bereitschaft zeigten, Waren aus Zwangsarbeit konsequent zu stoppen. Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer sprach von einem Versagen internationaler Partner, das "inakzeptabel" sei. Die Maßnahme solle globale Handelsungleichheiten korrigieren.
Lorie Logan, Präsidentin der US-Notenbankfiliale von Dallas, warnte unterdessen, dass später im Jahr in den USA Zinserhöhungen Jahr erforderlich sein könnten, um die hartnäckige Inflation einzudämmen. Das aktuelle Zinsniveau der US-Notenbank reiche offenbar nicht mehr aus, um den Preisanstieg zu bremsen. Dazu passen war am Vortag ein Indikator für den US-Dienstleistungssektor sehr stark ausgefallen.
Wichtig Konjunkturdaten stehen am Donnerstag nicht an. Aus den USA kommen die wöchentlichen US-Arbeitsmarktdaten, aus der EU Daten aus dem Einzelhandel.
Für weiterem Druck auf Rüstungswerte könnte laut Händlern die Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon sorgen. Technologietitel könnten Gewinnmitnahmen sehe, nachdem die Broadcom-Aktie nachbörslich in den USA um 13 Prozent einknickte. Das Halbleiterunternehmen konnte mit Zahlen und Ausblick die hohen Erwartungen des Marktes nicht erfüllen.
Unter den Einzelwerten zeigen sich Hochtief in der Vorbörse wenig verändert. Die Aktie wird - wie weithin schon erwartet - am 22. Juni in den DAX aufgenommen. Platz machen muss die Aktie der Porsche Holding, die sich ebenfalls kaum bewegt. Die Lufthansa-Aktie hat den Aufstieg dagegen erneut nicht geschafft, die abstiegsgefährdete Zalando-Aktie bleibt damit im DAX.
DEVISEN zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Mi, 17:10 EUR/USD 1,1613 +0,2 0,0018 1,1595 1,1602 EUR/JPY 185,63 0,0 0,0000 185,6300 185,6400 EUR/CHF 0,9183 -0,0 -0,0003 0,9186 0,9173 EUR/GBP 0,8644 +0,0 0,0002 0,8642 0,8640 USD/JPY 159,82 -0,1 -0,2100 160,0300 159,9900 GBP/USD 1,3428 +0,1 0,0012 1,3416 1,3426 USD/CNY 6,7721 +0,0 0,0029 6,7692 6,7692 USD/CNH 6,773 -0,1 -0,0072 6,7802 6,7765 AUS/USD 0,7137 +0,1 0,0009 0,7128 0,7139 Bitcoin/USD 64.280,19 -1,0 -626,16 64.906,35 66.504,92 ROHOEL zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag WTI/Nymex 95,12 -0,9 -0,90 96,02 Brent/ICE 96,88 -1,0 -0,93 97,81 Metalle zuletzt +/- % +/- abs. Schluss Vortag Gold 4.470,88 +0,9 39,10 4.431,78 Silber 73,03 +0,4 0,32 72,70 Platin 1.876,48 +0,9 17,33 1.859,15
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June 04, 2026 02:43 ET (06:43 GMT)


















