JP Morgan Chase & Co hat der französischen Finanzmarktaufsicht AMF mitgeteilt, dass sie am 9. Februar indirekt die Schwellen von 5% am Kapital und an den Stimmrechten von Viridien (ehemals CGG) überschritten hat, infolge eines Aktienkaufs am Markt.
Die amerikanische Bank präzisierte, über die von ihr kontrollierten Gesellschaften 365 258 Viridien-Aktien zu halten, was 5,08% des Kapitals und 5,07% der Stimmrechte dieses auf Geophysik spezialisierten Unternehmens entspricht.
Ebenfalls am selben Tag meldete UBS AG, die Schwellen von 5% am Kapital und an den Stimmrechten von Viridien jeweils einzeln überschritten zu haben und nun 5,93% des Kapitals sowie 5,91% der Stimmrechte zu halten, infolge eines Aktienerwerbs außerhalb des Marktes.
Viridien ist einer der führenden internationalen Anbieter von geophysikalischen Dienstleistungen und Produkten für Öl- und Gasunternehmen. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Aktivitäten: - geophysikalische Dienstleistungen (70,5%): Aufzeichnung, Verarbeitung und Interpretation von seismischen Daten zu Land und zu Wasser; - Herstellung von seismischer Ausrüstung (29,5%): Aufzeichnungs- und Übertragungsgeräte, Vibratoren für die Erfassung seismischer Daten, Software für die Datenverarbeitung und -auswertung usw. Der Nettoumsatz verteilt sich geographisch wie folgt: Europa/Afrika/Mittlerer Osten (45,2%), Nordamerika (23,3%), Asien/Pazifik (15,8%) und Lateinamerika (15,7%).