Die Erträge der New Yorker Großbank stiegen im Quartalsvergleich zwar um 7 % auf 46,8 Milliarden USD. Gleichzeitig legten jedoch die zinsunabhängigen Aufwendungen um 5 % auf 24 Milliarden USD zu, während die Rückstellungen für Kreditverluste sogar um 77 % auf 4,65 Milliarden USD anstiegen.
„Alle Geschäftsbereiche haben gute Ergebnisse erzielt“, betont CEO Jamie Dimon und verweist beispielsweise darauf, dass „die Märkte weiterhin von der Nachfrage nach Finanzierungen und einer robusten Kundenaktivität profitieren konnten“.
Für das angelaufene Jahr zeigt sich der Vorstandsvorsitzende grundsätzlich zuversichtlich und hält an der Einschätzung fest, dass die günstigen Rahmenbedingungen vorerst Bestand haben könnten. Als begünstigende Faktoren nennt er die Fiskalpolitik, regulatorische Erleichterungen und die Geldpolitik der US-Notenbank.
Gleichzeitig mahnt Dimon jedoch zur Wachsamkeit: „Wie üblich bleiben wir vorsichtig. Die Märkte unterschätzen nach wie vor mögliche Risiken – insbesondere im Zusammenhang mit geopolitischen Spannungen, einer anhaltend hohen Inflation und überbewerteten Vermögenspreisen.“



















