Die Analysten vermuten, dass es sich möglicherweise um ein Bewusstwerden des Verwaltungsrats handelt, der erkannt hat, was prioritär behandelt werden muss und was warten kann.

Paul Hudson wird sein Amt am 17. Februar niederlegen und am 29. April von Belén Garijo abgelöst werden. Die Übergangsphase wird von Olivier Charmeil, Executive Vice President General Medicine und seit 2011 Mitglied des Exekutivausschusses, übernommen.

Jefferies ist der Ansicht, dass die Sanktionierung der Sanofi-Aktie vor allem darauf zurückzuführen ist, dass die künftige Generaldirektorin in ihrer vorherigen Position (bei der deutschen Merck KGaA als Vorstandsvorsitzende seit 2021) keine überzeugende Bilanz in F&E vorweisen kann und nicht in der Lage war, das Wachstum des Pharma-Geschäfts von Merck KGaA anzukurbeln. Für die amerikanische Investmentbank ist jedoch auch eine andere Lesart möglich, insbesondere weil die Steigerung der F&E-Produktivität in mittelgroßen Unternehmen schwieriger ist als bei "Large Caps". Zudem war bei Merck KGaA nicht Pharma, sondern das LifeScience-Geschäft prioritär. Jefferies fügt hinzu, dass die Fähigkeit von Belén Garijo, den Rückgang der Pharmasparte zu bremsen, beeindruckend war.

Wie andere Analysten sind auch jene von Jefferies der Meinung, dass Kapital innerhalb und außerhalb des Joint Ventures mit Regeneron allokiert werden muss. Die Analysten betonen, dass der wichtigste unmittelbare Kampf für Sanofi die Sicherung der Nachhaltigkeit dieses Joint Ventures ist.

Die Empfehlung lautet auf Kaufen, mit einem Kursziel von 100 Euro.