Airbus hat heute Morgen bekannt gegeben, im Januar 19 Flugzeuge an 15 Kunden ausgeliefert und in diesem Zeitraum 49 Bestellungen erhalten zu haben.

Diese Zahlen liegen 24% unter dem Vorjahreswert, sind aber laut Jefferies "im Rahmen der Erwartungen". Der Broker hält dieses Niveau angesichts der bereits gemeldeten Verzögerungen bei den GTF-Triebwerken für nachvollziehbar. Er betont, dass dieser "sanfte Start" daher keine Überraschung darstellt.

Nach Einschätzung von Jefferies richtet sich der Fokus des Marktes nun auf die Perspektiven für 2026, die voraussichtlich bei der Veröffentlichung der Jahresergebnisse präzisiert werden. In der Analyse heißt es, dass das Unternehmen einen vorsichtigeren Ansatz verfolgen könnte, mit einem Lieferausblick von rund 880 Flugzeugen, während die bisherigen Erwartungen höher lagen.

Das Analysehaus fügt hinzu, dass das Fehlen einer klaren Einigung mit Pratt & Whitney über die Triebwerkslieferungen für 2026-2027 ebenfalls Fragen zur Produktionssteigerung der A320-Baureihe aufwirft. Die Verschiebung der Produktionsrate von 75 Flugzeugen pro Monat auf das Jahr 2028 wird vom Broker als glaubhafte Annahme angesehen.