Am Montag gab der Automobilzulieferer bekannt, eine Vereinbarung über die Übernahme seines Geschäftsbereichs 'Interiors' durch Apollo auf Basis eines Unternehmenswerts von 1,82 Milliarden Euro getroffen zu haben.

Laut Jefferies wird dieser Verkauf eine einfachere, qualitativ hochwertigere und cashflow-stärkere Gruppe fördern und gleichzeitig den Schuldenabbau beschleunigen.
Die Analysten führen aus, dass diese Transaktion es Forvia ermöglichen sollte, sich stärker auf strategische Wachstumsfelder zu konzentrieren, insbesondere auf den Bereich Elektronik, dessen starkes Wachstum die mittelfristigen Ziele stützt.

Darüber hinaus schätzen sie weiterhin die Entwicklung der strategischen Ausrichtung des Konzerns, insbesondere den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit statt auf Größe. Der Verkauf sei ein wichtiger Schritt, um eine höherwertige Gruppe zu schaffen und sich gleichzeitig von der Verschuldungsthematik zu lösen, die die Börsenhistorie der letzten Jahre dominiert hat. Als weiteren positiven Punkt hoben die Analysten hervor, dass die Veräußerung zu einer deutlich höheren Bewertung abgeschlossen wurde, als sie vor dem Investorentag erwartet hatten (1,15 Milliarden Euro).

Um dem Deleveraging Rechnung zu tragen, wird das Kursziel von 16,35 auf 17 Euro angehoben, während die Empfehlung weiterhin auf 'Kaufen' lautet.