Jefferies begrüßt den Verkauf der Innenraumsparte von Forvia
Forvia gibt an der Pariser Börse deutlich nach (-2,44 % auf 9,922 Euro), nachdem sich der Titel am Vortag (0,10 % bei Handelsschluss) nach der Ankündigung des Verkaufs der Innenraumsparte noch widerstandsfähig gezeigt hatte.
Am Montag gab der Automobilzulieferer bekannt, eine Vereinbarung über die Übernahme seines Geschäftsbereichs 'Interiors' durch Apollo auf Basis eines Unternehmenswerts von 1,82 Milliarden Euro getroffen zu haben.
Laut Jefferies wird dieser Verkauf eine einfachere, qualitativ hochwertigere und cashflow-stärkere Gruppe fördern und gleichzeitig den Schuldenabbau beschleunigen. Die Analysten führen aus, dass diese Transaktion es Forvia ermöglichen sollte, sich stärker auf strategische Wachstumsfelder zu konzentrieren, insbesondere auf den Bereich Elektronik, dessen starkes Wachstum die mittelfristigen Ziele stützt.
Darüber hinaus schätzen sie weiterhin die Entwicklung der strategischen Ausrichtung des Konzerns, insbesondere den Fokus auf Wettbewerbsfähigkeit statt auf Größe. Der Verkauf sei ein wichtiger Schritt, um eine höherwertige Gruppe zu schaffen und sich gleichzeitig von der Verschuldungsthematik zu lösen, die die Börsenhistorie der letzten Jahre dominiert hat. Als weiteren positiven Punkt hoben die Analysten hervor, dass die Veräußerung zu einer deutlich höheren Bewertung abgeschlossen wurde, als sie vor dem Investorentag erwartet hatten (1,15 Milliarden Euro).
Um dem Deleveraging Rechnung zu tragen, wird das Kursziel von 16,35 auf 17 Euro angehoben, während die Empfehlung weiterhin auf 'Kaufen' lautet.
FORVIA SE ist einer der weltweit führenden Anbieter in den Bereichen Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Automobilausrüstung. Der Nettoumsatz verteilt sich wie folgt auf die einzelnen Produktfamilien: - Sitze (31,2 %; weltweit Nr. 1); - Fahrzeuginnenausstattung (18,4 %; weltweit Nr. 1): Armaturenbretter und Instrumententafeln (weltweit Nr. 1), Türen und Türverkleidungen sowie Akustikmodule; - audiovisuelle und Multimedia-Ausstattung (17,5 %): Autoradios, Multimedia-Geräte, Navigationssysteme, automatische Leitsysteme, Ortungssysteme, Sicherheitsassistenzsysteme mit CDD-Kameras, drahtlose Kommunikation, Monitore usw.; - Abgassysteme (15,3 %; weltweit Nr. 1); - Beleuchtungsausrüstung (13,9 %); - Sonstiges (3,7 %). Ende 2025 verfügte der Konzern weltweit über 246 Produktionsstandorte. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (6,2 %), Deutschland (10,2 %), Europa (30,2 %), China (19,8 %), Asien (6,4 %), Amerika (26 %), Naher Osten und Afrika (1,2 %).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.