Die japanische Regierung beabsichtigt, zusätzliche Steuererleichterungen einzuführen, um Unternehmensinvestitionen zu fördern. Das berichtet die Wirtschaftszeitung Nikkei am Donnerstag. Dies geschieht, obwohl Regierung und Regierungskoalition bereits Debatten über Ausgabenkürzungen begonnen haben.

Zu den diskutierten Steuererleichterungen gehört laut Nikkei entweder eine Steuergutschrift von bis zu 7 % der Investitionsausgaben für Unternehmen oder die Möglichkeit, die Abschreibung auf angeschaffte Vermögenswerte sofort zu beginnen. Die Zeitung beruft sich dabei auf nicht näher genannte Quellen.

Die neuen Anreize fallen unter die sogenannten Sondersteuervorschriften. Die Regierung hat jedoch eine japanische Version des inzwischen aufgelösten US-Ministeriums für Regierungseffizienz (DOGE) unter Präsident Donald Trump eingerichtet, das diese Maßnahmen überprüft.

Die geplanten Steuererleichterungen sollen in einen Entwurf zur Steuerreform aufgenommen werden, der noch in diesem Monat veröffentlicht werden soll. Das Industrieministerium schätzt laut Nikkei, dass die neuen Maßnahmen zu einem Rückgang der jährlichen Steuereinnahmen um etwa 400 Milliarden Yen (2,6 Milliarden US-Dollar) führen werden.

($1 = 155,6100 Yen)
(Bericht von Makiko Yamazaki; Redaktion: Edwina Gibbs)