Der Internationale Währungsfonds gab am Freitag bekannt, dass sein Exekutivrat nach der jährlichen Überprüfung der Ertragslage für das am 30. April zu Ende gegangene Geschäftsjahr für das Jahr 2026 einen Nettoertrag von rund 2.5 Milliarden Dollar erwartet.

'Die Prognosen zur Ertragslage des Fonds bleiben mit hoher Unsicherheit behaftet, unter anderem aufgrund erhöhter geopolitischer Risiken und der Volatilität an den Finanzmärkten', so der IWF.

Der IWF-Rat genehmigte im April ein Nettobudget für Verwaltungsausgaben für das Geschäftsjahr 2027 in Höhe von insgesamt 1.6 Milliarden Dollar, das laut einer separaten Mitteilung vom Freitag einen Zeitraum von etwa einem Jahr ab dem 1. Mai abdecken wird.

Der Fonds teilte mit, dass seine Vorsorgereserven, die als Puffer zum Schutz gegen potenzielle Verluste aus Kredit-, Ertrags- und anderen Finanzrisiken dienen, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2026 voraussichtlich auf 35.9 Milliarden Dollar ansteigen werden und damit über dem mittelfristigen Ziel des IWF liegen.

Mit Blick auf die Zukunft prognostizierte der IWF für die Geschäftsjahre 2027 und 2028 einen Nettoertrag von jeweils rund 2.6 Milliarden Dollar.

Das Exekutivkomitee kam überein, die Marge auf den Basiszinssatz des IWF für den Zeitraum 2027 bis 2028 bei 60 Basispunkten über dem Zinssatz für Sonderziehungsrechte zu belassen, womit die derzeitigen Konditionen für Mitgliedsländer, die Kredite beim Fonds aufnehmen, beibehalten werden. (Berichterstattung durch Mrinmay Dey in Mexiko-Stadt; Redaktion durch Matthew Lewis)