Kamoa-Kakula gilt weithin als eine der bedeutendsten neuen Kupferquellen der Welt, weshalb die Details zu den Ausblicken des kanadischen Bergbauunternehmens Ivanhoe für 2025 und die stabilen Ziele für 2026 für einen Markt mit knapper Versorgung und langsamem Projektwachstum von entscheidender Bedeutung sind.
Die Fähigkeit der Mine, die Produktion innerhalb der Prognose zu halten, zusammen mit dem Hochfahren der neuen Schmelzanlage, unterstreicht Ivanhoes wachsenden Einfluss im Kupfersektor, während die Rekordproduktion in Kipushi das zunehmende Gewicht im Zinkmarkt belegt.
Kamoa-Kakula beschäftigte sich 2025 mit Wasserzuflüssen, die den Zugang zu Erz mit höherem Gehalt einschränkten und die Ausbeuten belasteten, was eine gestufte Entwässerungsoffensive erforderlich machte.
Ivanhoe teilte mit, dass Kamoa-Kakula im Jahr 2025 insgesamt 388,838 metrische Tonnen Kupfer in Konzentrat geliefert hat und damit im Prognosebereich von 380,000 bis 420,000 Tonnen lag.
Das Ergebnis spiegelt einen Rekorddurchsatz der Phase-3-Aufbereitungsanlage sowie die ersten Vorteile des Lagerabbaus wider, während die Mine auf die Vor-Ort-Schmelze umstellt.
Ivanhoe bestätigte die Kupferproduktionsprognose für 2026 mit 380,000 bis 420,000 Tonnen und erklärte, dass die Produktion mit fortschreitender Entwässerung unter Tage und dem Zugang zu Gebieten mit höherem Erzgehalt weiter zunehmen sollte.
Ein wichtiger Meilenstein für den Komplex war die Inbetriebnahme der größten Kupferschmelze Afrikas Ende 2025, die laut Unternehmen nun durchschnittlich 500 Tonnen pro Tag an 99.7% reinem Kupferanoden produziert.
Die ersten Exporte werden in Kürze erwartet, so das Unternehmen.
Ivanhoe erklärte, dass das Hochfahren der Schmelzanlage die Logistikkosten mehr als halbieren werde, da pro Einheit Kupfer deutlich weniger Material transportiert werden muss, während durch die Produktion von Schwefelsäure neue Einnahmequellen entstehen.
Die Kupferverkäufe von Kamoa-Kakula im Jahr 2026 werden voraussichtlich um 20,000 Tonnen über der Produktion liegen, da der Bestand an unverkauftem Kupferkonzentrat abgebaut wird, vor allem in der ersten Jahreshälfte, wie aus den Ergebnissen hervorgeht.
In Kipushi meldete Ivanhoe einen Rekord von 203,168 Tonnen Zink in Konzentrat für 2025 und erreichte damit die Prognose nach einer starken Erholung im zweiten Halbjahr, die durch verbesserte Stromstabilität und ein frühzeitig abgeschlossenes Engpassbeseitigungsprogramm unterstützt wurde.
Ivanhoe setzte die Zinkprognose für 2026 auf 240,000 bis 290,000 Tonnen fest und fügte hinzu, dass die Produktion im Dezember allein auf eine Jahresrate von über 270,000 Tonnen hindeutet.



















