Der italienische Vermögensverwalter Banca Generali hat am Mittwoch seine Prognose für den Zinsüberschuss für das Jahr 2026 angehoben und dies mit der Erwartung begründet, dass die Zinssätze im Laufe des Jahres steigen werden.

Banca Generali prognostiziert nun einen jährlichen Zinsüberschuss in einer Spanne von 335 bis 345 Millionen Euro (394 bis 406 Millionen Dollar), nach einer im Februar abgegebenen Schätzung von 330 bis 340 Millionen Euro.

Die Privatbank, eine tragende Säule der Wealth-Management-Strategie des führenden italienischen Versicherers Generali, meldete zudem für das erste Quartal einen Nettogewinn von 126,4 Millionen Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 15% gegenüber dem Vorjahr und übertrifft die durchschnittliche Analystenschätzung von 109 Millionen Euro aus einer unternehmensinternen Umfrage.

o 'Volatilitätsgesteuerte und kapitalgeschützte Lösungen gewinnen deutlich an Dynamik, und wir gehen davon aus, dass sich dieser Trend in den kommenden Wochen weiter verstärken wird' - CEO Gian Maria Mossa

o Die Kunden agierten vorsichtiger und orientierten sich in Richtung Liquidität und kurzfristiger Wertpapiere, fügte er hinzu

o Das operative Ergebnis (Core Profit) stieg im ersten Quartal um 12,2% auf 200,9 Millionen Euro

o Die Nettomittelzuflüsse für 2026 beliefen sich Ende April auf 2,8 Milliarden Euro, ein Plus von 32% im Jahresvergleich

o Im April wuchsen die Nettomittelzuflüsse um 42% auf 0,9 Milliarden Euro

o Die Bank hat ein verbindliches Angebot für den Erwerb von 75% an Investlinx abgegeben, einer unabhängigen irischen Plattform, die auf aktive ETFs spezialisiert ist und rund 240 Millionen Euro an Vermögenswerten verwaltet

o Exor, die Investmentgesellschaft der italienischen Familie Agnelli, ist Minderheitsaktionär bei Investlinx

($1 = 0,8498 Euro)