Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich im ersten Quartal 2026 um rund 30% auf 5,2 Millionen Euro (5,9 Millionen Dollar).
Der Auftragsbestand belief sich auf 2,12 Milliarden Euro. Der Auftragseingang im Berichtszeitraum lag bei rund 80 Millionen Euro, wie CFO Roberto Carassai in der anschließenden Analystenkonferenz mitteilte.
* Der ausgewiesene Nettoumsatz stieg um 19% auf 128,5 Millionen Euro, getrieben durch die Produktionsaktivitäten der Vega C und das Wachstum im Verteidigungssektor
* Der Raketenbauer bestätigte seine Prognose für 2026 und erwartet ein EBITDA in einer Spanne von 27 bis 35 Millionen Euro sowie einen Nettogewinn zwischen 8 und 13 Millionen Euro
* Die quartalsweisen Auftragseingänge stammten primär aus Entwicklungsaktivitäten für die Trägerraketen der Vega-Familie sowie einem Verteidigungsauftrag der US-Armee
* Das Analysehaus Equita hatte für das 'schwächste Quartal des Jahres' ein moderates Wachstum im Einklang mit der Prognose für 2026 erwartet
* Equita prognostizierte für das erste Quartal einen Nettoumsatz von 115 Millionen Euro und ein bereinigtes EBITDA von 4,6 Millionen Euro
* Ein bevorstehender Start der Vega C ist für den 19. Mai geplant; sie wird den wissenschaftlichen Satelliten 'Solar wind Magnetosphere Ionosphere Link Explorer' (SMILE) der ESA und CAS be fördern
* Mit Ausnahme des US-Armee-Auftrags werden die meisten Aufträge von Avio laut Equita von der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) vergeben
* Aufträge von Raytheon und Lockheed Martin für das neue US-Werk werden ebenfalls zu einem späteren Zeitpunkt erwartet
($1 = 0,8524 Euro) (Berichterstattung durch Mirko Miorelli; Redaktion durch Matt Scuffham)


















