Ipsen hat positive Ergebnisse aus der prospektiven Phase-IV-Studie DIRECTION bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um die einzige direkte Vergleichsstudie zwischen Dysport und Botox bei Erwachsenen mit Spastik der oberen Extremitäten (ULS). Die Daten wurden am 19. Mai auf dem ISPRM-Weltkongress in Vancouver präsentiert.
Nach Angaben des französischen Konzerns zeigte die Studie, dass mit Dysport behandelte Patienten ein Sicherheitsprofil aufwiesen, das Botox nicht unterlegen war, und eine länger anhaltende Symptomkontrolle erreichten (basierend auf einem vordefinierten Konfidenzintervall von 80%).
'Die DIRECTION-Studie schließt jahrzehntelange Evidenzlücken, indem sie die ersten direkten Doppelblind-Vergleichsdaten zwischen Dysport und Botox bei Spastik bei Erwachsenen liefert', präzisierte das Pharmaunternehmen.
Beim primären Endpunkt der Studie demonstrierte Dysport Nicht-Unterlegenheit gegenüber Botox mit einer Rate an therapiebedingten unerwünschten Ereignissen von 20,3% gegenüber 23%. Diese Ergebnisse bestätigen die gut etablierten Sicherheitsprofile dieser Behandlungen.
Darüber hinaus wurde auch der sekundäre Wirksamkeitsendpunkt erreicht: Die mit Dysport behandelten Patienten zeigten eine längere Wirkungsdauer als die mit Botox behandelten (14,2 gegenüber 13,8 Wochen), was konsistent über die meisten demografischen und klinischen Untergruppen hinweg beobachtet wurde.
Ipsen ist auf die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Spezialmedikamenten spezialisiert. Der Nettoumsatz nach Therapiebereichen gliedert sich wie folgt: - Onkologie (69,2 %); - Neurowissenschaften (20,3 %); - Seltene Krankheiten (10,5 %). Ende 2025 verfügte die Gruppe über sieben Forschungs- und Entwicklungszentren in Frankreich (2), Großbritannien (2), China (2) und Irland sowie über fünf Produktionsstätten weltweit. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Frankreich (8 %), Europa (31,7 %), Vereinigte Staaten (32,9 %), Nordamerika (2,2 %) und Sonstige (25,2 %).
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ESG MSCI
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Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.