Der Forderungsmanagement-Spezialist Intrum hat laut einer Pressemitteilung die Bedingungen für die bereits angekündigte Kapitalbeschaffung in Höhe von rund 7,5 Milliarden Kronen vor Emissionskosten festgelegt.

Die Kapitalmaßnahme setzt sich aus einer gezielten Emission von rund 1,5 Milliarden Kronen und einer vollständig garantierten Bezugsrechtsemission von rund 6,0 Milliarden Kronen vor Emissionskosten zusammen.

Der Bezugspreis wurde für beide Emissionen auf 2,45 Kronen pro Aktie festgesetzt. Dies liegt deutlich unter dem jüngsten Schlusskurs von Intrum, der bei 18,94 Kronen pro Aktie notierte.

Die Bezugsrechtsemission umfasst maximal 2,43 Milliarden neue Aktien. Die Bedingungen sehen vor, dass jede bestehende Aktie zu einem Bezugsrecht berechtigt, welches wiederum zum Bezug von 18 neuen Aktien berechtigt. Die Zeichnungsfrist läuft vom 15. bis zum 29. Juni.

Der Verwässerungseffekt beläuft sich unter Berücksichtigung beider Emissionen auf rund 95,7 Prozent.

Hauptziel der Kapitalbeschaffung ist die Reduzierung der Verschuldung und damit die Senkung der Zinskosten, die sich derzeit auf gewichtete durchschnittliche Fremdkapitalkosten von 7,6 Prozent belaufen. Ein Teil des Kapitals soll zudem für Investitionen und die Beschleunigung von Effizienzinitiativen, unter anderem in den Bereichen Technologie, Daten und KI, verwendet werden.

Die Kapitalerhöhung steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch eine außerordentliche Hauptversammlung am 9. Juni.