Italiens größte Bank, Intesa Sanpaolo, gab am Freitag bekannt, dass ihre Private-Banking-Tochter Fideuram ein digitales Investmentangebot in Zusammenarbeit mit BlackRock in Belgien und Luxemburg einführt.

Intesa hat sich im Jahr 2024 mit BlackRock zusammengeschlossen, um das Angebot von Fideuram Direct, dem digitalen Vermögensverwaltungsdienst, der zwei Jahre zuvor gestartet wurde, auszubauen.

Laut Intesa hat Fideuram Direct mittlerweile 81.000 Kundinnen und Kunden sowie ein verwaltetes Vermögen von 3,3 Milliarden Euro (3,85 Milliarden US-Dollar) erreicht.

Über eine Smartphone-App bietet Fideuram Direct Anlagemöglichkeiten wie Exchange Traded Funds (ETFs) von BlackRocks iShares an, dem führenden ETF-Anbieter Europas, so die Bank.

Intesa plant, den digitalen Service künftig um die Unterstützung durch Berater zu erweitern, die von Kundinnen und Kunden aus der Ferne kontaktiert werden können.

,,Die Initiative ... stärkt die Präsenz der Private Banking Division auf den Märkten in Belgien und Luxemburg, wo sie bereits über Intesa Sanpaolo Wealth Management aktiv ist", teilte die Bank mit.

Intesa wies darauf hin, dass in Belgien mehr als 80 % der Bevölkerung mindestens einmal im Monat Bankdienstleistungen über Apps nutzen und 26 % eine verstärkte Nutzung digitaler Kanäle im Vergleich zum Vorjahr angeben.

Die ,,People and Money Survey 2025" von BlackRock ergab laut Intesa, dass der ETF-Markt in Belgien seit 2022 um 43 % gewachsen ist. In Luxemburg, einem bedeutenden Finanzzentrum, sei die Kundschaft besonders auf fortschrittliche digitale Plattformen ausgerichtet.

(1 US-Dollar = 0,8575 Euro)