Interparfums verzeichnet, "angesichts eines leicht besser als erwarteten Jahresendes", einen Umsatz auf Basis konstanter Wechselkurse für das Geschäftsjahr 2025 von 918 Millionen Euro, was einem organischen Wachstum von 4,3% gegenüber 2024 entspricht. Die Schwäche des US-Dollars belastete den Umsatz zu aktuellen Wechselkursen, der um 2,1% auf knapp unter 900 Mio. EUR stieg – ein Wachstum, das dennoch "die Solidität der wichtigsten Marken der Gruppe in einem weiterhin sehr komplexen Umfeld widerspiegelt".
Insbesondere erzielten die Coach-Düfte zu aktuellen Wechselkursen ein Wachstum von 10% und erreichten nunmehr 200 Mio. EUR, während die Lacoste-Düfte ihren positiven Trend mit einem Umsatz von 95 Mio. EUR und einem Anstieg von 21% bestätigten.
"Während einige Länder wie Korea und Indien vorübergehende Störungen im Vertrieb erlebten, verzeichnen andere, wie China, Mexiko oder Spanien, zweistellige Wachstumsraten", betont die Gruppe ebenfalls.
Laut dem stellvertretenden Generaldirektor Philippe Santi sollte das flexible Geschäftsmodell von Interparfums es dem Unternehmen ermöglichen, auch im Geschäftsjahr 2025 eine weiterhin hohe operative Marge zwischen 19 und 19,5% zu erzielen.
"Angesichts der zahlreichen wirtschaftlichen, geopolitischen oder währungsbedingten Unsicherheiten veranlasst uns die derzeitige geringe Visibilität jedoch weiterhin zu größter Vorsicht für das Jahr 2026", warnt jedoch CEO Philippe Benacin.
Interparfums ist auf die Entwicklung, Herstellung und Vermarktung von Luxusparfüms spezialisiert. Die Aktivitäten der Gruppe sind hauptsächlich auf 2 Produktfamilien ausgerichtet: - Düfte: Die Marken Jimmy Choo, Montblanc, Coach, Lacoste, Lanvin, Rochas, Karl Lagerfeld, Van Cleef & Arpels, Kate Spade, Boucheron und Moncler; - Modeartikel für Damen und Herren: Marke Rochas. Die Produkte werden über Parfümerien, Franchiseketten und Kaufhäuser in Frankreich sowie über Importunternehmen, Flughäfen und Fluggesellschaften im Ausland vertrieben. Der Nettoumsatz verteilt sich geographisch wie folgt: Frankreich (6%), Europa (27%), Nordamerika (38%), Asien (14%), Südamerika (8%), Naher Osten (6%) und Afrika (1%).