Die indische Bundesregierung hat eine Frist bis zum 5. Februar für die Abgabe von Finanzgeboten für die IDBI Bank gesetzt, da sie plant, die Mehrheit ihrer Anteile an dem Kreditinstitut zu veräußern, wie zwei mit der Angelegenheit vertraute Quellen berichten.
Die Frist wurde den Bietern mitgeteilt, die zur Abgabe eines Gebots berechtigt sind. Dies deutet darauf hin, dass sich der Prozess der Teilprivatisierung der IDBI Bank in der Endphase befindet.
Wie bereits zuvor von Reuters berichtet, hatte die Zentralbank im Jahr 2024 Fairfax Financial Holdings, Emirates NBD und Kotak Mahindra Bank als berechtigte Bieter zugelassen. Seitdem läuft der Privatisierungsprozess, wobei die Regierung versucht, die Details des Anteilsverkaufs festzulegen.
Die Regierung hatte zuvor erklärt, dass sie hofft, den bereits 2022 begonnenen Verkaufsprozess bis März 2026 abzuschließen.
Die Regierung, die 45,48% an der IDBI Bank hält, und die staatliche Life Insurance Corporation of India, die 49,24% besitzt, planen gemeinsam, 60,7% des Kreditinstituts zu verkaufen.
Im Rahmen des Anteilsverkaufs wird dem erfolgreichen Bieter gestattet, die Bank umzubenennen, wie eine weitere mit dem Prozess vertraute Quelle mitteilte.
Die IDBI Bank musste 2019 von dem staatlichen Versicherer gerettet werden, nachdem die faulen Kredite des Instituts stark angestiegen waren.
Eine an das Bundesfinanzministerium gerichtete E-Mail, unter dessen Zuständigkeit der Privatisierungsprozess fällt, wurde bislang nicht beantwortet.

















