Der Nifty 50 gab geringfügig um 0,14 % auf 23.618 Punkte nach, während der BSE Sensex um 0,15 % auf 75.200,85 Zähler sank.
Neun der 16 wichtigsten Sektoren verzeichneten Zuwächse. Die breiter gefassten Small-Cap- und Mid-Cap-Indizes legten um 1,2 % bzw. 0,9 % zu.
US-Präsident Donald Trump erklärte, er habe einen geplanten Angriff auf den Iran ausgesetzt, nachdem Teheran einen Friedensvorschlag unterbreitet hatte.
'Wir sehen derzeit eine gewisse Unterstützung für den Nifty 50 auf dem aktuellen Niveau. Die Anleger benötigen jedoch mehr Gewissheit über den weiteren Verlauf des Iran-Konflikts, um einen klaren Richtungstrend zu erkennen', sagte Anita Gandhi, Leiterin des institutionellen Geschäfts bei Arihant Capital Markets.
Der IT-Sektor, der im Benchmark-Index Nifty 50 die dritthöchste Gewichtung einnimmt, stieg um 3,2 % und weitete damit seine Gewinne der letzten drei Handelstage auf 7,1 % aus.
Analysten führten den Anstieg der IT-Aktien auf Schnäppchenjäger nach den jüngsten deutlichen Kursverlusten sowie auf den stärkeren Dollar zurück, da die Branche den Großteil ihrer Umsätze in den USA erzielt. Zudem warten die Marktteilnehmer auf das Protokoll der jüngsten Sitzung der Federal Reserve.
Trotz der Erholung liegt der IT-Index im Jahr 2026 bisher mit 22,6 % im Minus und ist damit das Schlusslicht unter den 16 wichtigsten Sektoren in Indien.
Unterdessen fiel die Rupie den sechsten Tag in Folge auf ein Rekordtief gegenüber dem Dollar, belastet durch den zunehmenden externen Druck infolge des anhaltenden Konflikts zwischen den USA und dem Iran.
Bei den Einzelwerten verloren HDFC Bank und ICICI Bank jeweils 0,8 %, was den Index für Privatbanken um 0,7 % nach unten zog.
Aktien von Ölvermarktungsgesellschaften stiegen um 2 % bis 3,4 %, nachdem Indien die Preise für Benzin und Diesel um etwa eine Rupie erhöht hatte - die zweite Anhebung innerhalb einer Woche.
Die Titel der Adani-Gruppe schlossen uneinheitlich. Zuvor hatte die US-Regierung Schritte eingeleitet, um die Anklage wegen Betrugs gegen den Milliardär und Eigentümer Gautam Adani fallen zu lassen, während gleichzeitig ein Vergleich bezüglich mutmaßlicher Verstöße gegen Iran-Sanktionen durch eines seiner Unternehmen erzielt wurde.

















