Der Nifty 50 fiel um 1,01% auf 25.876,85 und der Sensex verlor 0,92% auf 84.180,96. Die Indizes haben in dieser Woche bislang 1,7% bzw. 1,8% eingebüßt.
Alle 16 wichtigen Branchen verzeichneten an diesem Tag Verluste. Die breiter gefassten Small-Caps und Mid-Caps gaben jeweils um 2% nach.
Die indische Rupie schloss am Donnerstag schwächer aufgrund der Zollängste und anhaltender Kapitalabflüsse, die eine frische und überraschende Intervention der Zentralbank überwogen. [INR/]
Ausländische Investoren haben im Januar bislang Aktien im Wert von 900 Millionen US-Dollar abgestoßen, nach Rekordverkäufen von 19 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025.
Die Märkte sind mit der Unsicherheit über die Zölle nicht zufrieden, sagte Anita Gandhi, Leiterin des institutionellen Geschäfts bei Arihant Capital Markets.
US-Präsident Donald Trump erwägt, Zölle von bis zu 500% auf Länder zu verhängen, die Öl aus Russland kaufen, und hatte Indien in dieser Angelegenheit bereits mit höheren Zöllen gedroht.
Die USA haben bereits Zölle von bis zu 50% auf Waren aus Indien erhoben, dem weltweit zweitgrößten Käufer von russischem Rohöl, während Neu-Delhi versucht, ein lange erwartetes Handelsabkommen mit Washington abzuschließen.
Exportorientierte Bekleidungshersteller wie Gokaldas Exports und Pearl Global brachen um 8,5% bzw. 7,9% ein. Meeresfrüchte-Exporteure wie Avanti Feeds und Apex Frozen verloren 8,6% bzw. 7,8%.
Metallaktien fielen um 3,4%, was den größten Tagesverlust seit neun Monaten bedeutet, da die weltweite Metallrallye an Schwung verlor. Der Subindex hatte am Dienstag ein Rekordhoch erreicht. [MET/L]
Öl- und Gaswerte gaben um 2,8% nach, was die schwächste Sitzung seit neun Monaten war, da Anleger Trumps Plan zur Einfuhr von venezolanischem Rohöl bewerteten. [O/R] Reliance Industries verloren 2,2%.
Der IT-Index fiel um 2% und gab damit die Gewinne von 2,4% aus den letzten beiden Sitzungen wieder ab.
Kapitalgüterunternehmen wie Larsen and Toubro und BHEL, die einen bedeutenden Anteil an Regierungsprojekten haben, verloren 3,1% bzw. 10,5%. Das indische Finanzministerium plant laut Reuters unter Berufung auf Quellen, die seit fünf Jahren geltenden Beschränkungen für chinesische Firmen bei Ausschreibungen für Regierungsaufträge aufzuheben.



















