BRÜSSEL (dpa-AFX) - Die Europäische Union will importierte Lebensmittel strenger kontrollieren, um Rückstände besonders gefährlicher und in der Union verbotener Pestizide besser aufzuspüren. Wenn diese Pestizide aus Gründen des Gesundheitsschutzes in der EU nicht zugelassen seien, sollten sie auch nicht als Rückstände in unseren Lebensmitteln zu finden sein, sagte EU-Gesundheitskommissar Oliver Varhelyi in Brüssel.
Damit sollen sowohl die Verbraucher in der EU vor den Substanzen geschützt als auch die europäischen Landwirte vor Wettbewerbsnachteilen bewahrt werden, so der ungarische Kommissar. Auf die Frage, ob es Fälle gebe, in denen gefährliche Waren in die EU gelangt seien, sagte Varhelyi, es gehe darum, bestehende Vorgaben durchzusetzen.
Der Kommissar betonte auch, dass diese Maßnahme nicht mit dem Abkommen der EU mit dem lateinamerikanischen Handelsblock Mercosur (Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay) in Verbindung stehe. Die Ankündigung erfolgt jedoch zu einem Zeitpunkt, an dem die Bemühungen um die Ratifizierung des seit über zwei Jahrzehnten verhandelten Freihandelsabkommens intensiviert werden. Bauern sehen das Abkommen sehr kritisch und haben für nächste Woche in Brüssel Proteste angekündigt./mjm/DP/mis
Bayer AG gehört zu den weltweit führenden Unternehmen für Konzipierung, Herstellung und Vertrieb von pharmazeutischen Produkten und Produkte für die Landwirtschaft. Der Umsatz ist wie folgt auf folgende Produktfamilien verteilt:
- Produkte für die Landwirtschaft (47,58%): Herbizide, Fungizide, Insektizide usw.;
- pharmazeutische Produkte (39,1%): zur Vorbeugung gegen und zur Behandlung von Herz- und Kreislauferkrankungen sowie von Erkrankungen der Atemwege, Diabetes, Störungen des Nervensystems usw.;
- OTC-Produkte und Nahrungsergänzungsprodukte (12,7%);
- sonstige (0,7%).
Geographisch gesehen verteilt sich der Umsatz wie folgt: Deutschland (5,7%), Schweiz (1%), Europa-Naher Osten-Afrika (22,9%), Vereinigte Staaten (33,1%), Nordamerika (3,6%), China (7,6%), Asien-Pazifik (8,9%), Brasilien (9,6%) und Lateinamerika (7,6%).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.