FRANKFURT (dpa-AFX) - Gut 35 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung gilt ab dem 1. April auf Baustellen in Ost- und Westdeutschland erstmals ein einheitlicher Lohn. Nach Angaben der Gewerkschaft IG Bauen Agrar Umwelt (IG BAU) steigen dann die Gehälter im Osten mit 5,3 Prozent noch einmal stärker als im Westen (plus 3,9 Prozent), um die über lange Jahre bestehende Lücke zu schließen.
Der Gewerkschafts-Vize Carsten Burckhardt bezeichnete den Vollzug der dritten Stufe des 2024 geschlossenen Tarifvertrags als historischen Schritt. "Mehr als 35 Jahre nach der Wiedervereinigung gilt endlich: Ein Land - ein Lohn, ein Gehalt. Mit der vollständigen Angleichung der Einkommen in Ost und West wird eine jahrzehntelange Ungleichbehandlung beendet", erklärt er laut einer Mitteilung. Darauf habe man mit großer Hartnäckigkeit hingearbeitet, unter anderem mit einem knapp dreiwöchigen Streik.
Im Bauhauptgewerbe arbeiten deutschlandweit rund 920.000 Frauen und Männer, allein im Westen sind es deutlich mehr als 600.000. Der derzeitige Tarifvertrag läuft laut IG BAU am 31. März 2027 aus./ceb/DP/stw
ACS, Actividades de Construcción y Servicios, S.A. ist einer der führenden Baukonzerne Spaniens. Die Geschäftstätigkeit gliedert sich im Wesentlichen in drei Bereiche: - Bau von Infrastrukturen und Gebäuden: Tiefbauinfrastrukturen (vor allem Autobahnen, Wasserbauwerke und Eisenbahnstrecken), Nichtwohngebäude und Wohngebäude; - Dienstleistungen: Reinigung, Abfallsammlung und -behandlung. Darüber hinaus bietet der Konzern Wartungsdienstleistungen für städtische und industrielle Infrastrukturen, Hafen- und Logistikdienstleistungen sowie soziale Dienstleistungen und persönliche Betreuungsdienste an. - Industriedienstleistungen: Entwicklung, Bau, Installation und Wartung von Verteilungsnetzen für Strom, Gas und Wasser, industriellen Produktionssystemen, Telekommunikationsnetzen, Straßenverkehrskontrollsystemen usw. Der Nettoumsatz verteilt sich geografisch wie folgt: Spanien (8,2 %), Vereinigte Staaten (59,2 %), Australien (17,9 %), Kanada (3,3 %), Deutschland (2,4 %) und sonstige Länder (9 %).
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Investment
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Qualität der Veröffentlichungen
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ESG MSCI
ESG MSCI
Der MSCI-ESG-Score bewertet die Umwelt-, Sozial- und Governance-Leistung eines Unternehmens nach der Methodik von MSCI. Er ordnet das Unternehmen im Vergleich zu seinen Branchenkollegen auf einer Skala von CCC (sehr schwach) bis AAA (ausgezeichnet) ein. Dieser Score wird von Anlegern genutzt, um nicht-finanzielle Kriterien in ihre Entscheidungen einzubeziehen.