US-Aktien sind in den letzten Wochen auf Rekordhöhen geklettert, getrieben von ausgeprägtem Optimismus hinsichtlich KI-Investitionen und Erwartungen eines kräftigen Gewinnwachstums. Dabei wurden Sorgen, dass hohe Ölpreise im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt die Inflation anheizen könnten, beiseitegeschoben.
Der S&P 500 schloss den April mit dem größten monatlichen prozentualen Zuwachs seit November 2020 ab.
Das neue Kursziel des Brokerhauses impliziert ein Aufwärtspotenzial von etwa 3,4% gegenüber dem Schlussstand vom Freitag bei 7.398,93 Punkten.
HSBC erwartet für den Index im Jahr 2026 ein Wachstum des Gewinns pro Aktie von etwa 20% oder 325 Dollar, wobei die sogenannten 'Magnificent Seven' - die Megacap-Technologieunternehmen - weiterhin einen Großteil der Gewinne antreiben dürften.
Die Gewinne des S&P 500 im ersten Quartal sind auf dem besten Weg, im Jahresvergleich um fast 29% zu steigen, wobei laut LSEG I/B/E/S ein Großteil davon durch die KI-bezogenen Schwergewichte der Wall Street befeuert wird.
'Während die Erträge weiterhin stützend wirken, steht die Stimmung auf wackeligen Beinen', so die Strategen der HSBC. Sie fügten hinzu, dass die jüngste Rallye eine relativ geringe Marktbreite aufgewiesen habe.
Die meisten Aktien notieren noch immer unter ihren 52-Wochen-Hochs, was Spielraum für weiteres Aufwärtspotenzial suggeriert, sofern sich die Marktpartizipation verbreitert, hieß es weiter.
Die Strategen ergänzten, dass der Index die Marke von 8.000 Punkten überschreiten könnte, falls höhere Tech-Bewertungen - potenziell getrieben durch hohe IPO-Bewertungen - mit einer Erholung in Nachzügler-Sektoren, breiteren KI-gestützten Gewinnsteigerungen über verschiedene Branchen hinweg und einem günstigen wirtschaftlichen Umfeld zusammenfallen.


















